Am 25. Februar 2026 fand im Großen Sitzungssaal des Rathauses von Waidhofen an der Thaya eine offizielle Angelobungsfeier für die neuen Feuerwehrkommandos im Gemeindegebiet statt. Bürgermeister Josef Ramharter und Stadtrat Eduard Hieß hoben in ihren Ansprachen die immense Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit und die Gemeinschaft hervor. Die Wahl der Kommandos durch die Kameraden stellte ein starkes Zeichen des Vertrauens und der Anerkennung der fachlichen Kompetenz dar. Die Führungsfunktionen der Feuerwehren erfordern nicht nur Organisationstalent und Entscheidungsstärke, sondern auch Menschlichkeit im Umgang mit den Kollegen und der Gemeinschaft.

Der Bürgermeister sprach seinen Dank an die neuen Kommandanten, deren Stellvertreter sowie den Leitern des Verwaltungsdienstes für ihren ehrenamtlichen Einsatz aus. In dieser Rolle übernehmen die Feuerwehrfunktionäre ab Jänner 2026 die Verantwortung für den Schutz der Menschen, ihres Eigentums und ihrer Sicherheit. Die Stadtgemeinde sicherte zudem Unterstützung bei Ausbildung, Ausrüstung und Infrastruktur zu. Ein besonderer Dank galt den ausgeschiedenen Kommandomitgliedern, darunter EBI Hannes Willinger, EBI Markus Scheidl und EOBI Manfred Astner. In einem herzlichen Schlusswort wünschte der Bürgermeister den neu Angelobten viel Erfolg, Zusammenhalt und eine gesunde Rückkehr von ihren Einsätzen. Die Feier endete mit einem geselligen Beisammensein im Rathaus, was den Gemeinschaftsgeist zusätzlich stärkte.Quelle.

Das Ehrenamt in der Feuerwehr

In Deutschland engagieren sich über 1,25 Millionen Menschen ehrenamtlich in den Feuerwehren. Diese leisten nicht nur einen flächendeckenden Brand- und Katastrophenschutz, sondern gewährleisten auch die öffentliche Sicherheit rund um die Uhr. Der ehrenamtliche Dienst in der Feuerwehr ist ein essenzieller Bestandteil der Daseinsfürsorge, der jedoch auch Risiken für die Ehrenamtlichen birgt. Die Freiwilligen Feuerwehren sind tief in der Gesellschaft verwurzelt und tragen zur Förderung einer demokratischen Struktur bei. Besonders hervorzuheben ist das Engagement von über 80.000 Jugendleiterinnen und Jugendleitern, die sich in der Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen einsetzen.Quelle.

Die Gründung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, ein gemeinsames Vorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie des Bundesministeriums des Innern, zielt darauf ab, das Engagement in strukturschwachen und ländlichen Regionen nachhaltig zu unterstützen. Diese Initiative wird durch finanzielle Mittel von bis zu 30 Millionen Euro jährlich gefördert und konzentriert sich auf Digitalisierung, Informationsangebote und die Fortbildung in der Feuerwehr.Quelle.

Die Rolle der Freiwilligen Feuerwehren

Die Freiwillige Feuerwehr spielt eine unverzichtbare Rolle in Deutschland, besonders wenn es um Brände, Rettungseinsätze oder technische Hilfe bei Unwettern geht. Ende 2022 gab es in Deutschland 23.297 Freiwillige Feuerwehren, die zusammen mit den Berufsfeuerwehren – etwa 116 an der Zahl – eine wichtige Stütze der öffentlichen Sicherheit darstellen. Mit rund 1 Million aktiven Mitgliedern in den Freiwilligen Feuerwehren und über 35.000 in den Berufsfeuerwehren ist das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr eine der größten Gruppen für freiwillige Tätigkeiten in Deutschland.Quelle.

Der Dienst in der Feuerwehr bringt viele Vorteile mit sich: Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt unter den Kameraden, vielfältige Aufgaben und Verantwortung sowie Anerkennung und Fortbildungsmöglichkeiten. Um zu den Freiwilligen Feuerwehren zu gelangen, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen, wie etwa ein Mindestalter, gesundheitliche Eignung und Begeisterung für Technik und Teamarbeit. Die Ausbildung umfasst eine Grundausbildung sowie regelmäßige Fortbildungen, die sicherstellen, dass die Feuerwehrleute optimal auf ihre Einsätze vorbereitet sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Freiwilligen Feuerwehren nicht nur einen unverzichtbaren Dienst an der Gemeinschaft leisten, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur persönlichen Entwicklung und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Gesellschaft bieten.