Heute ist der 8.04.2026 und ein bedeutender Tag für die Kultur in Niederösterreich. Auf Schloss Hof wurde die Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Gesamtkunstwerk“ eröffnet. Die feierliche Eröffnung wurde von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vorgenommen. Diese Ausstellung, die bis zum 2. November 2026 zu sehen sein wird, beleuchtet die barocke Gartenkunst und deren kulturelle Bedeutung.

Schloss Hof, einst unter Prinz Eugen von Savoyen und Maria Theresia geprägt, stellt ein beeindruckendes Beispiel für die kulturelle Strahlkraft der Region dar. Mikl-Leitner hob in ihrer Eröffnungsrede die historische Entwicklung des Schlosses hervor und betonte die Rolle von Kultur als wichtigen wirtschaftlichen Faktor und Identitätsstifter für Niederösterreich. Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group, erläuterte das Zusammenspiel von Symmetrie, Botanik und Handwerk im Barockgarten, während Severin Gruber, Generalsekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus, die allgemeine Sehnsucht nach Symmetrie im Leben ansprach.

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Ein Gesamtkunstwerk der Natur

Die Ausstellung umfasst sieben thematische Räume, die die verschiedenen Aspekte des Barockgartens präsentieren. Ausstellungskuratorin Katrin Harter erklärte, dass die Gartenanlage, obwohl harmonisch, ein präzises Gesamtkunstwerk ist. Merkmale wie Ordnung, Ästhetik und Symmetrie ziehen sich durch das gesamte Konzept. Tausende Pflanzen sind als lebendige Ornamente arrangiert, während Blumen farbenprächtige Teppiche bilden. Auch die Bäume und Sträucher sind in geometrische oder fantasievolle Formen geschnitten, was zur Harmonie des Gartens beiträgt.

Besonders eindrucksvoll sind die Alleen und versteckten Gartenräume, die Licht- und Schattenspiele schaffen und die Besucher zu einem sinnlichen Erlebnis einladen. Die Gestaltung folgt einem klaren Konzept, wobei auch Nutzgärten streng gegliedert sind. In der Ausstellung wird zudem auf die technischen Innovationen der Zeit eingegangen, wie die ausgeklügelten Wassersysteme mit Fontänen, Kaskaden und spiegelnden Becken, die das „springende Wasser“ als Erlebnis und Statussymbol inszenieren.

Ein Blick auf die Barockgesellschaft

Die Ausstellung thematisiert auch die Protagonisten eines Barockgartens: vom Kaiserhaus über den Adel bis hin zu Architekten, Künstlern und Gärtnern. Die „lustvolle Gärtnerey“ war ein luxuriöses Hobby der Aristokraten, das mit hohem Aufwand verbunden war. Diese Perspektive eröffnet neue Einblicke in die barocke Gesellschaft, in der die Natur zur Kunst wurde und die Gestaltung der Gärten als Ausdruck der kulturellen Identität diente.

Der Eröffnungsabend wurde durch die Darbietungen des Schauspielers Jürgen Maurer, Lesungen von Maria Köstlinger und musikalische Begleitung durch die Philharmonie Marchfeld bereichert. Während die Gäste die Ausstellung erkundeten, informierte Landeshauptfrau Mikl-Leitner auch über das zukünftige Projekt „Chalets auf Schloss Hof“, das weitere Entwicklungen in der Region ankündigt.

Für alle, die die barocke Gartenkunst und deren kulturelle Bedeutung näher kennenlernen möchten, ist die Ausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Gesamtkunstwerk“ ein absolutes Muss. Weitere Informationen zur Ausstellung und den Veranstaltungen sind [hier](https://www.schlosshof.at/veranstaltungen/alle-veranstaltungen/event/sonderausstellung-verspielte-symmetrie) zu finden, während die umfassenden Hintergründe zur Eröffnung auf [dieser Website](https://www.noe.gv.at/noe/LH_Mikl-Leitner_eroeffnet_Sonderausstellung_-Verspielte_S.html) nachzulesen sind.