In Tulln an der Donau wird die Verbindung von Natur und sportlicher Betätigung großgeschrieben. Die Stadt fördert moderne Mobilität sowohl zu Fuß als auch mit dem Rad und bietet drei spannende Radtouren an, die Garten und Radfahren harmonisch vereinen. Diese Touren sind nicht nur ein Genuss für die Sinne, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, die wunderschöne Umgebung zu erkunden.
Die erste dieser Touren ist die Pappeltour. Sie kombiniert Teile des Donau-, Traisental- und Perschlingtalradweges und führt die Radler durch beeindruckende Landschaften, gesäumt von bis zu 40 Meter hohen Bäumen. Der Startpunkt ist der Gästehafen der Donaulände Tulln, direkt gegenüber der Schiffsanlegestelle. Ein Tipp für die Rast: Der Rad-Rastplatz am St. Andräer Steg bietet nicht nur eine Fahrrad-Servicestation, sondern auch einen Trinkbrunnen, um sich zu erfrischen.
Vielfältige Radtouren für jeden Geschmack
Die Sonnenblumentour ist eine weitere Attraktion, die entlang der Donau und durch das malerische Weinbaugebiet Wagram führt. Hier laden Wein-, Obst- und Bienengärten dazu ein, innezuhalten und die Region zu genießen. Ein besonders schöner Aussichtspunkt ist die Aussichtswarte Fels am Wagram, von der aus man einen herrlichen Blick über die Weinberge hat.
Für diejenigen, die das mystische Flair der Natur erleben möchten, ist die Rosentour genau das Richtige. Diese Tour führt durch Auwälder und gepflegte Schaugärten, wo die Rose in verschiedenen Facetten die Radler begleitet. Gartenbaubetriebe im Tullnerfeld präsentieren hierbei außergewöhnliche Züchtungen. Zu den Highlights zählen die Schaugärten Rainbow Ends, Starkl, Praskac, Garten Tulln und das Schloss Atzenbrugg.
Zusätzlich wird das 50-Jahre-Jubiläum von dm in Österreich gefeiert. Im Rahmen der Initiative „Lust an Zukunft“ wird ehrenamtliches Engagement gefördert, indem Engagierte eine mediale Plattform zur Sichtbarmachung ihres Einsatzes erhalten. Vereine und Organisationen, die auf Freiwilligenarbeit basieren, werden sichtbar gemacht und prämiert. Dies unterstreicht die Bedeutung der Gemeinschaft und der aktiven Teilhabe an der Gesellschaft.
Sichere Radwege und Serviceangebote in Tulln
Um die Sicherheit und den Komfort der Radfahrer weiter zu verbessern, baut Tulln seine Radrouten aus und schließt Lücken für sichere Radwege in der Stadt. Ziel des Radkonzeptes ist es, direkte Verbindungen zwischen wichtigen Quell- und Zielpunkten sowie Wohn- und Naherholungsgebieten zu schaffen. Dazu wurden auch Rad-Servicestationen in Tulln eingerichtet. Diese Stationen sind mit 1,4 Meter hohen Säulen ausgestattet, die Werkzeug wie Imbusschlüssel, Schraubendreher und Maulschlüssel sowie Fahrradpumpen mit Multi-Ventilknopf bieten.
Die Standorte der Rad-Servicestationen sind strategisch günstig gewählt: Hauptbahnhof Tulln, Aubad Tulln, DIE GARTEN TULLN und an der Donaulände. Diese wurden im Rahmen des Kinder-Erlebnisradweges „Radeln für Kids“ eingerichtet und bieten eine wichtige Unterstützung für alle Radler, die auf eine kleine Reparatur oder Luftauffüllung angewiesen sind. Weitere Informationen finden Sie auf lisa-tulln.at.
Ein Blick in die Zukunft des Radverkehrs
Die Maßnahmen in Tulln sind Teil einer größeren Initiative, die durch den Masterplan Radfahren 2030 unterstützt wird. Dieser strategische Plan fördert den Radverkehr in ganz Österreich bis 2030 und zielt darauf ab, den Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zu erhöhen. Der Plan wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Interessensgruppen erarbeitet und bildet den Rahmen für konkrete Maßnahmenprogramme und Förderinitiativen. Ziel ist es, die Lebensqualität in Städten und Gemeinden zu steigern und einen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor zu leisten.
Die Kombination aus sportlicher Betätigung und Naturerlebnis in Tulln macht die Stadt zu einem attraktiven Ziel für Radfahrer und Naturfreunde. Die Touren und Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, die Begeisterung für das Radfahren zu fördern und gleichzeitig einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu pflegen.