Heute ist der 29.03.2026. In wenigen Wochen, vom 24. bis 26. April, wird in St. Pölten ein ganz besonderes Festival stattfinden: „Stimmen der Wildnis“. Veranstaltet vom Museum Niederösterreich in Kooperation mit GLOBART, richtet sich das Festival an all jene, die ein tieferes Verständnis und eine größere Wertschätzung für die Natur entwickeln möchten. Der Fokus liegt auf der Ökoakustik, Kunst und der demokratischen Mitbestimmung, um die Wahrnehmung der Natur als mehr als nur Kulisse zu fördern. Das Programm ist eine spannende Verbindung von Wissenschaft und Kunst, in dessen Rahmen auch Klangkünstler wie David Monacchi auftreten werden, der über die Klänge der Regenwälder spricht.
Das Festival findet an mehreren Veranstaltungsorten statt: der ehemaligen Glanzstoff, im Sonnenpark und im Haus für Natur im Museum Niederösterreich. Diese Orte haben nicht nur einen Bezug zur Natur, sondern auch zur Geschichte des Umgangs mit unseren Ökosystemen. Neben Vorträgen und Workshops wird es auch Konzerte, Exkursionen sowie künstlerische Interventionen geben. Die Teilnehmerinnen werden die Auswirkungen von Klimawandel, Versiegelung und industrieller Landwirtschaft auf Klanglandschaften erkunden und somit ein neues Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge entwickeln.
Das Parlament der Wildnis
Einer der Höhepunkte des Festivals wird die Gründung des „Parlaments der Wildnis“ sein, unter dem Vorsitz von Irmgard Griss. In diesem künstlerisch-performativen Gremium werden Schülerinnen-Vertretungen von Stadt, Land und Bund zusammenkommen, um zu erproben, wie Umweltanliegen im demokratischen Diskurs Gehör finden können. Experten werden den Prozess begleiten und sicherstellen, dass die Stimmen der Natur in die Diskussion einfließen. So wird das Festival nicht nur ein Ort der künstlerischen Auseinandersetzung, sondern auch ein Forum für gesellschaftliches Handeln und Mitbestimmung.
Ein barrierefreies Erlebnis
Ein besonderes Augenmerk wird auf ein solidarisches Preissystem gelegt: das „Pay as You Wish“-Modell. Damit haben die Gäste die Möglichkeit, ihren Beitrag selbst zu bestimmen, was das Festival zu einem barrierefreien Forum für alle macht, die der Natur eine Stimme verleihen möchten. Ziel ist es, ein breites Publikum anzusprechen und eine Sensibilisierung für neue Hörformen und die Wahrnehmung der Natur zu fördern. Die Teilnehmer*innen sollen nicht nur zuhören, sondern auch aktiv mitgestalten können.
In der heutigen Zeit, in der der Klimawandel und die damit verbundenen Herausforderungen immer präsenter werden, ist ein solches Festival von großer Bedeutung. Es bietet nicht nur einen Raum für kreative und künstlerische Ausdrucksformen, sondern auch die Möglichkeit, konkrete Schritte zur Verbesserung unserer Umwelt zu erdenken und zu diskutieren. Das Festival „Stimmen der Wildnis“ ist somit ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft und eine Einladung an alle, sich aktiv in den Dialog über unsere Umwelt einzubringen.
Für weitere Informationen und Details zum Programm besuchen Sie bitte die offizielle Seite des Festivals unter stadtlandzeitung.com sowie museumnoe.at.





