Am 12. Februar 2026 fand im Bezirk Tulln die Gleichenfeier für das Wohnprojekt „Heiligeneich III“ statt. Bei dieser symbolischen Feier wurde der Rohbau des Projekts gefeiert, das ein sicheres Dach über dem Kopf für viele Menschen schaffen soll. Unter den Anwesenden waren unter anderem Franz Buchberger, der Vizebürgermeister von Atzenbrugg, sowie Beate Jilch, die Bürgermeisterin der Marktgemeinde Atzenbrugg, und Vertreter der Baugesellschaft Gedesag.

Das Wohnprojekt umfasst insgesamt 34 Wohnungen und 10 Reihenhäuser, die alle im Mietmodell mit Kaufoption angeboten werden. Der Baustart fand im Mai 2025 statt, und die Fertigstellung ist für den Herbst 2026 geplant. Mit Unterstützung des Landes Niederösterreich soll hier ein nachhaltiger Wohnbau im ländlichen Raum realisiert werden. Die Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere von jungen Familien, ist laut Bürgermeisterin Jilch hoch, was sich auch in der bereits erfolgreichen Vergabe der Reihenhäuser zeigt. Nur noch wenige Zwei-Zimmerwohnungen sind verfügbar.

Wohnen mit Zukunftsperspektive

Die Wohnungen in Heiligeneich III bieten eine Wohnfläche von 56 bis 85 m² und sind zwischen 2 und 4 Zimmer groß. Jede Wohneinheit verfügt über eine Loggia, während die Erdgeschosswohnungen zusätzlich mit einem eigenen Garten ausgestattet sind. Die modernen Wohnhäuser sind barrierefrei und erstrecken sich über drei oberirdische Geschosse sowie ein Kellergeschoss. Eine Tiefgarage sorgt für eine ressourcenschonende Flächennutzung.

Die Reihenhäuser, die jeweils 105 m² Wohnfläche umfassen, bieten ein großzügiges Raumangebot mit einem Wohn-Essbereich und drei Schlafzimmern. Auch hier gibt es einen eigenen Garten sowie einen Außenabstellraum. Die Heizsysteme sind modern und effizient: Die Wohnungen verfügen über eine Pelletsheizung, während die Reihenhäuser mit einer Wärmepumpe und Fußbodenheizung ausgestattet sind. Zum Thema Energieeffizienz tragen auch die kontrollierte Wohnraumlüftung und die Photovoltaikanlagen bei.

Ein Blick in die Zukunft des Wohnens

Das Projekt Heiligeneich III kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Immobilienlandschaft bis 2026 im Wandel ist. Digitalisierung und Nachhaltigkeit spielen eine zentrale Rolle. Über 60 % der Neubauprojekte in Deutschland folgen strengen Nachhaltigkeitskriterien. Die Nachfrage nach smarten Wohnkonzepten und flexiblen Grundrissen wächst, da immer mehr Menschen ein urbanes Leben mit einem ländlichen Lebensstil verbinden möchten. Der demografische Wandel führt zudem zu einer höheren Nachfrage nach barrierefreien und seniorengerechten Wohnkonzepten.

Die Entwicklungen in Heiligeneich spiegeln diese Trends wider. Das Projekt ist nicht nur auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, sondern bietet auch Annehmlichkeiten, die den Bedürfnissen junger Familien und Senioren gerecht werden. Innovative Baustoffe und intelligente Energiekonzepte sind entscheidend, um eine nahezu autarke Energieversorgung zu ermöglichen. So wird Heiligeneich III nicht nur ein neues Zuhause für viele, sondern auch ein Schritt in Richtung zukunftsfähiges Wohnen.

Für weitere Informationen zu diesem Bauprojekt können Interessierte die Stadtlandzeitung sowie die Gedesag-Website besuchen.