Am 17. Februar 2026 fand in St. Pölten ein bedeutendes Ereignis statt: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreichte insgesamt 40 Ehrenzeichen. Diese Verleihung fand erstmals in der Bildungsdirektion statt, da der Landtagssaal aktuell umgebaut wird. Die Auszeichnungen umfassten 31 Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, eine Gedenkmedaille des Landes, vier Berufstitel sowie vier Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Mikl-Leitner nutzte die Gelegenheit, um die Notwendigkeit eines „Comebacks der Zuversicht“ zu betonen und verwies auf die sinkende Inflation.
Sie forderte zudem ein Anstieg des Wirtschaftswachstums, um die Zuversicht bei Betrieben und Arbeitnehmern zu steigern. Die ausgezeichneten Persönlichkeiten sollen als Vorbilder fungieren und weiterhin engagiert bleiben. Besonders hervor hob sie die Kinderbetreuungsoffensive, die Niederösterreich zur „Familienland Nummer eins“ in Österreich gemacht hat, und die Tatsache, dass das Bundesland die höchste Betreuungsquote im Vergleich zu anderen Bundesländern aufweist. Mikl-Leitner betonte auch die Bedeutung einer leistungsfähigen Gesundheitsinfrastruktur für die Zukunft der Kinder und erwähnte den parteiübergreifend beschlossenen „Gesundheitsplan 2040+“.
Würdigung der Geehrten
Ein respektvoller Dank galt den Mitarbeitern in Landeskliniken und Pflegeheimen, die täglich wertvolle Arbeit leisten. Friedrich Faulhammer dankte stellvertretend für die Geehrten und betonte die Verbundenheit mit dem Land. Unter den Ausgezeichneten befand sich Johannes Riegl, der das „Silberne Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ erhielt. Gerhard Fichtinger, Alf Netek und Christine Maria Gironcoli-Melichar wurden mit dem „Großen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ ausgezeichnet.
Diese Ehrungen sind Teil eines größeren Kontextes, in dem auch die letzte Ehrenzeichenüberreichung des Jahres 2025 im Sitzungssaal des NÖ Landtages stattfand. Dort zeichnete Mikl-Leitner 49 Persönlichkeiten aus, darunter 43 Ehrenzeichen für Verdienste um Niederösterreich. Die Bedeutung von Tradition und Zusammenhalt in Niederösterreich wurde ebenfalls hervorgehoben, da diese Werte die Gemeinschaft stärken und die Identität fördern. Angesichts weltweiter Krisen, wie dem Krieg in der Ukraine und den Konflikten im Nahen Osten, ist stabiler Zusammenhalt wichtiger denn je.
Zukunftsprojekte und Herausforderungen
Zu den zentralen Zukunftsprojekten, die in den letzten Auszeichnungen thematisiert wurden, zählen die Kinderbetreuungsoffensive, die Verwaltungsreform und der Gesundheitsplan 2040+. Im letzten Jahr entstanden rund 70% aller neuen Kinderbetreuungsgruppen in Österreich in Niederösterreich. General i. R. Mag. Robert Brieger bedankte sich stellvertretend für die Ausgezeichneten und wies auf die gemeinsame Aufgabe hin, den Wohlstand und die Demokratie langfristig zu sichern.
Diese Veranstaltungen und Auszeichnungen sind nicht nur eine Würdigung der Verdienste Einzelner, sondern auch ein Symbol für den Zusammenhalt und die Fortschritte in Niederösterreich. Die Anerkennung der geleisteten Arbeit und die Betonung von Zukunftsprojekten tragen dazu bei, die Lebensqualität im Bundesland weiter zu steigern. Weitere Informationen zur Ehrenzeichenverleihung finden Sie in der detaillierten Quelle sowie zum Abschluss des Ehrenzeichenjahres in der zweiten Quelle.