Die Priester-Fußball-Europameisterschaft hat in den vergangenen Tagen in der polnischen Erzdiözese Lublin für viel Aufsehen gesorgt. Insgesamt nahmen 255 Priester aus 18 Nationen an diesem sportlichen Ereignis teil, das nicht nur ein Wettkampf, sondern auch eine Plattform für internationale Begegnungen war. Die österreichische Mannschaft, die unter der Leitung von Kapitän Michael Semmelmeyer stand, belegte einen respektablen 14. Platz und konnte mit zwei Siegen aufwarten.

Die Gastgeber aus Polen triumphierten und sicherten sich den Titel, indem sie im Finale Kroatien besiegten. Portugal belegte den dritten Platz. Für Österreich war die Teilnahme an der EM in Lublin besonders bedeutsam, da viele Teammitglieder ihre erste Erfahrung bei einem solchen Turnier sammelten. Kapitän Semmelmeyer betonte die positive Stimmung und die Unterstützung, die das Team von den Fans aus allen teilnehmenden Ländern erhielt. Er äußerte sich optimistisch über die kommende EM im Kosovo im Jahr 2027 und die Motivation, die das Team aus dieser Erfahrung schöpfen konnte.

Ein spirituelles und kulturelles Erlebnis

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Eröffnungsgottesdienst, der von Erzbischof Stanisław Budzik in der Erzkathedrale von Lublin geleitet wurde. Dieser Gottesdienst stellte eine spirituelle Verbindung zwischen den Priestern her und unterstrich die Bedeutung des Glaubens im Kontext des Sports. Täglich fanden gemeinsame Gottesdienste statt, die der Gemeinschaft und dem Austausch dienten.

Die Priesterfußball-EM ist nicht nur ein Wettkampf, sondern auch ein Ort der internationalen Begegnung für sportbegeisterte Geistliche. Neben den spannenden Fußballspielen gab es ein abwechslungsreiches Kulturprogramm, das Besichtigungen von Sehenswürdigkeiten wie dem Dom, der Altstadt und dem Schloss umfasste. Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft, lobte die Priesternationalmannschaft als Sympathieträger und Gewinn für die Kirche in Österreich und berichtete von der großen Unterstützung, die das Team aus der Heimat erhielt.

Ein positives Fazit

Insgesamt war die Teilnahme an der Priester-Fußball-Europameisterschaft in Polen eine wertvolle Erfahrung für die österreichischen Priester. Sie haben nicht nur sportliche Erfolge gefeiert, sondern auch wertvolle Kontakte zu Priestern aus anderen Ländern geknüpft und die Möglichkeit genutzt, sich über gemeinsame Interessen auszutauschen. Die Bischöfe aus den 18 teilnehmenden Ländern waren froh, dass ihre Priester ohne gröbere Blessuren heimkehrten und die Veranstaltung als ein positives und bereicherndes Erlebnis in Erinnerung behalten werden kann.

Die nächste EM im Kosovo wird mit Spannung erwartet, und die Vorfreude auf neue Begegnungen und sportliche Herausforderungen ist bereits spürbar. Die Priesterfußball-EM zeigt eindrucksvoll, wie Sport und Glauben miteinander verbunden werden können und dass solche Veranstaltungen weit über den Fußball hinausgehen.

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