Am 16. Februar 2026 erlebte die Stadt Mödling ein farbenfrohes Spektakel, als tausende Besucher zum traditionellen Faschingsumzug strömten. Unter dem Motto „Fasching total – wir feiern überall“ feierten die Menschen trotz eisigem Wind und kaltem Wetter. Die festliche Stimmung wurde durch die kreativen Kostüme der Teilnehmer unterstrichen. Ob als Einhorn, Schlumpf oder gar in Saurierverkleidung – die Vielfalt der Verkleidungen war beeindruckend. Besonders die Familie Barth, die seit den Anfängen des Umzugs dabei ist, fiel mit ihrer Pinguinfamilie auf.
Besonderes Highlight des Tages war der Empfang des neuen Herzogpaares Heinrich XVIII und Carolin I. Die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sprach während ihrer Ansprache von 55 Jahren Umzug, eine Zahl, die von Bürgermeisterin Silvia Drechsler humorvoll auf 33 Jahre korrigiert wurde. Diese kleine Verwirrung sorgte für einige Lacher unter den Anwesenden. Die Kostüme, die viele Teilnehmer trugen, wurden teilweise online besorgt, was die Vorbereitungen in der heutigen digitalen Zeit widerspiegelt.
Kulturelle Highlights und Initiativen
Der Faschingsumzug war nicht die einzige Attraktion an diesem Wochenende. Auch die Mödlinger First Responder präsentierten ihre wichtige Initiative, die darauf abzielt, in Notfällen schnellere Hilfe zu leisten. Zudem stehen in Gumpoldskirchen abwechslungsreiche Kulturtage für 2026 auf dem Programm, die das kulturelle Leben in der Region weiter bereichern werden. Ein weiterer spannender Punkt war die Verlängerung der Snowfox Kampagne von SUZUKI AUSTRIA bis März 2026, die spezielle Modelle wie SWIFT, VITARA und S-CROSS anbietet.
Ein Blick auf die Tradition des Faschings
Fasching, der in Österreich als die fünfte Jahreszeit gilt, wird traditionell im Februar gefeiert. Der offizielle Beginn ist am 11. November um 11:11 Uhr, doch die Feierlichkeiten starten erst am 7. Jänner. Der Höhepunkt des Faschings fällt auf den Faschingsdienstag, 46 Tage vor Ostern. Historisch gesehen sind Fasching und Fastenzeit miteinander verbunden, und die Ursprünge des Faschings reichen bis in mitteleuropäische Bräuche und religiöse Rituale zurück. Früher vertrieben die Menschen Wintergeister mit Masken, Lärm und Feuer, was zu den bunten Festen führte, die wir heute kennen.
In Österreich variieren die Faschingsbräuche regional stark. Während in Tirol das Fisser Blochziehen mit einem 35 Meter langen Zirbenstamm als UNESCO-Kulturerbe gilt, finden in Oberösterreich die Ebenseer Fetzenzüge statt, bei denen Menschen in alten Frauenkleidern über die Straßen ziehen. In Wien hingegen stehen vor allem die Bälle im Vordergrund, während die Umzüge in anderen Bundesländern wie Niederösterreich und Kärnten eine große Rolle spielen. Kulinarisch sind während der Faschingszeit die Faschingskrapfen, gefüllt mit Marillenmarmelade, und Punschkrapfen besonders beliebt.
Weitere Informationen zu den Faschingsbräuchen und -traditionen in Österreich finden Sie in den umfassenden Artikeln auf österreichinstitut.com sowie auf noe.orf.at.
Für mehr Details über den Mödlinger Faschingsumzug und die damit verbundenen Ereignisse können Sie den Artikel auf meinbezirk.at nachlesen.