Am 22. Februar 2026 zeigt sich die Freiwillige Feuerwehr Mödling in einem wahren Ausnahmezustand. In den letzten Tagen waren die Einsatzkräfte aufgrund der widrigen Wetterbedingungen, die den Osten Österreichs stark belasteten, gefordert. So führte die Feuerwehr Mödling insgesamt zu sechs witterungsbedingten Einsätzen, die vor allem durch den starken Schneefall ausgelöst wurden. Dabei wurden zwei Kraneinsätze in angrenzenden Gemeindegebieten durchgeführt, während zwei weitere Einsätze der Bergung umgestürzter Bäume dienten. In der Kirchengasse fiel ein Baum auf einen parkenden PKW, der anschließend entfernt wurde. In der Brühlerstraße mussten Bauzaunelemente, die durch den Wind auf die Straße gefallen waren, demontiert und gesichert abgelegt werden. Ein weiterer Einsatz umfasste die Bergung eines Fahrzeugs, das in einen Graben gerutscht war und mit einer Seilwinde herausgezogen werden musste. Im Vergleich zu den Nachbargemeinden hatte die Feuerwehr Mödling jedoch relativ wenige Einsätze zu bewältigen, was auf die gezielte Vorbereitung und schnelle Reaktionen der Einsatzkräfte zurückzuführen sein könnte. Weitere Informationen zu diesen Einsätzen finden Sie in einem Bericht der Feuerwehr Mödling.
Die Wetterlage im Osten Österreichs bleibt angespannt. Während in den nördlichen Bezirken Krems, Tulln und Zwettl bereits die Katastrophe ausgerufen wurde, blieb der Bezirk Mödling bisher von Überflutungen verschont. Dennoch sind die Feuerwehren im Bezirk seit Freitagmorgen im Dauereinsatz. Insgesamt wurden in der Region rund 164 Unwettereinsätze alarmiert, die tatsächliche Zahl übersteigt jedoch die 200. Zu den Einsätzen gehören neben den witterungsbedingten Arbeiten auch zahlreiche Auspumparbeiten, die aufgrund der starken Regenfälle notwendig wurden. Die Feuerwehr musste zudem umgestürzte Bäume beseitigen und lose Blech- sowie Dachteile sichern. Mehrere Bäume stürzten auf parkende Autos und Wohnhäuser, was die Einsatzkräfte zusätzlich beanspruchte. Der Einsatz der Feuerwehr umfasst auch die Sicherung von Wahlplakaten, Baugerüsten und Trampolinen sowie das Füllen von Sandsäcken. Die Feuerwehr Brunn am Gebirge setzte zudem eine Hochleistungspumpe im Katastrophenhilfsdienst in Grafenwörth (Bezirk Tulln) ein. Für weiterführende Informationen zu diesen Einsätzen verweisen wir auf den Bericht des Bezirksfeuerwehrkommandos Mödling.
Einblick in die Feuerwehrarbeit
Die Herausforderungen, mit denen die Feuerwehr Mödling konfrontiert ist, sind vielfältig. Neben den aktuellen Einsätzen sind die Feuerwehrleute auch mit ihrem „Tagesgeschäft“ beschäftigt, das Brandeinsätze, Verkehrsunfälle mit Menschenrettung und Brandmeldealarme umfasst. Die Einsatzkräfte sind rund um die Uhr in Bereitschaft, um schnell auf Notfälle reagieren zu können. Die Notrufnummern in Österreich sind klar strukturiert: Der Euronotruf lautet 112, die Feuerwehr ist unter 122 zu erreichen, die Polizei unter 133 und die Rettung unter 144. Dies sind wichtige Informationen, die jeder Bürger kennen sollte, um im Notfall schnell handeln zu können. Für mehr Details und aktuelle Feuerwehrnachrichten in Österreich empfiehlt sich ein Besuch des FeuerwehrPortals.
Insgesamt zeigt sich, dass die Arbeit der Feuerwehr Mödling und der umliegenden Feuerwehren von großer Bedeutung ist, besonders in Zeiten extremer Wetterbedingungen. Die schnelle Reaktion und die gute Organisation sind entscheidend, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Einsatzkräfte leisten eine wertvolle Arbeit, die oft im Hintergrund bleibt, aber in kritischen Situationen von unschätzbarem Wert ist.