Am Montag, den 26. Januar 2026, wurde die Feuerwehr Mödling zu einem Einsatz in eine Schule in Mödling, Niederösterreich, gerufen. Der Alarm ging um 15:36 Uhr ein, als eine Rauchentwicklung im Keller des Gebäudes gemeldet wurde. Die Einsatzkräfte waren zuvor bereits mit Aufräumarbeiten nach einem Fahrzeugbrand beschäftigt, als sie zu diesem neuen Vorfall alarmiert wurden.

Bei ihrer Ankunft erkundeten die Feuerwehrleute das betroffene Gebäude und stellten schnell fest, dass sich keine Personen mehr im Inneren befanden. Die Rauchentwicklung war auf den Keller beschränkt, was eine gezielte Intervention ermöglichte. Ein Atemschutztrupp machte sich mit einer Löschleitung auf den Weg in den verrauchten Bereich, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die Ursache der Rauchentwicklung wurde rasch identifiziert: ein defekter Druckluftkompressor, dessen Ausfall vermutlich zur Verdampfung von Kühlmittel oder Öl geführt hatte.

Maßnahmen der Feuerwehr

Um weitere Gefahren zu vermeiden, wurde der defekte Kompressor sofort vom Strom getrennt und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Anschließend wurden die betroffenen Räume ausgiebig belüftet, um die Luftqualität zu verbessern und das Risiko eines weiteren Vorfalls zu minimieren. Nach etwa einer Stunde konnten alle Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen, ohne dass es zu nennenswerten Schäden kam.

Solche Vorfälle sind nicht nur für die Feuerwehr von Bedeutung, sondern werfen auch ein Licht auf die allgemeine Brandsicherheit in Gebäuden. Laut der vfdb-Brandschadenstatistik, welche der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e. V. (vfdb) zuzurechnen ist, sind Küchen mit 27 % der Brandentstehungen der häufigste Ort für Gebäudebrände. Besonders alarmierend ist, dass 83 % der Gebäudebrände bis zum zweiten Obergeschoss auftreten, während Brände zwischen 23 Uhr und 4 Uhr ein höheres Schadenausmaß verursachen können, auch wenn sie seltener vorkommen.

Die Bedeutung von Prävention und Datenerfassung

Die vfdb hat einen umfassenden Erfassungsbogen zur Brandschadenstatistik entwickelt, um neue Brandrisiken, wie etwa die durch Elektromobilität, zu berücksichtigen. Diese moderne webbasierte Erfassung ist für Feuerwehren zugänglich und ermöglicht eine schnelle und einfache Teilnahme an der Datenerfassung. Mit durchschnittlich nur zwei Minuten Aufwand pro Einsatz können wertvolle Daten gesammelt werden, die zur Verbesserung des vorbeugenden Brandschutzes beitragen können.

Für die Gemeinde Mödling und die umliegenden Regionen ist es von zentraler Bedeutung, aus solchen Einsätzen zu lernen und die Brandschutzmaßnahmen fortlaufend zu optimieren. Nur so kann die Sicherheit aller Bürger gewährleistet werden. Mehr Informationen zu diesem Vorfall sind auch in einem Bericht von MeinBezirk sowie auf Fireworld zu finden.