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Heute ist der 24.03.2026 und wir blicken auf die letzte Hegeschau im Jagdbezirk Mistelbach zurück, die im Feuerwehrhaus Hornsburg stattfand. Die Veranstaltung, die von der Jagdhornbläsergruppe Kreuttal unter der Leitung von Hornmeister Erich Müller umrahmt wurde, konnte zahlreiche Gäste und Ehrengäste begrüßen. Unter ihnen waren Bezirksjägermeister Dipl.-Ing. Andreas Berger, Bürgermeister von Kreuttal Markus Koller und verschiedene Hegeringleiter, die sich gemeinsam über aktuelle Entwicklungen im Wildwesen austauschten. Diese Informationen entstammen einem detaillierten Bericht der Quelle.

Hegeringleiter Michael Zach informierte über den 5014 Hektar großen Hegering und berichtete von einem Rückgang der Feldhasen- und Fasanen-Strecke. Im Gegensatz dazu verzeichnete die Schwarzwildstrecke eine leichte Steigerung. Besorgniserregend war der Verlust von 58 Rehen, die durch Straßenverkehr ums Leben kamen. Auch die Rehkrankheit Papillomatose stellte ein relevantes Thema dar, während die Raubwildstrecke stabil blieb. Bürgermeister Markus Koller lobte in seiner Ansprache das harmonische Einvernehmen zwischen der Jägerschaft und der Gemeinde, was nicht zuletzt zur positiven Entwicklung der Wildbestände beiträgt.

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Wildbestände und Herausforderungen

Der Bezirksjägermeister DI Andreas Berger berichtete über den Rehwildbestand von 7829 Stück, was einem leichten Anstieg von 1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Während die Rotwildpopulation bei 109 Stück blieb, gab es bei den Wildschweinen einen leichten Rückgang auf 1925 Stück. Auch die Rückgänge bei Feldhasen, Rebhuhn und Fasan wurden thematisiert. Die Haarraubwildstrecke zeigte sich stabil, jedoch wurde ein Minus von 24% beim Mauswiesel verzeichnet. Berger informierte zudem über die Sichtung von 10 Marderhunden, was für die Region von Interesse ist.

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Für die Jungjäger war das vergangene Jahr besonders aktiv. Von 67 Jungjägerkandidaten bestanden 47 die Prüfung, während 31 sich noch in Ausbildung befinden. Die Themen, die in der Jägerschaft aktuell diskutiert werden, umfassen unter anderem die Sicherheit im Jagdbetrieb, Jagdgesetznovelle, Nachtsichttechnik, den Einsatz von Drohnen sowie die Bleiverordnung.

Ehrungen und Ausblick auf zukünftige Veranstaltungen

Die Hegeschau bot auch einen würdigen Rahmen für Ehrungen. Ing. Gottfried Klinghofer, Heinrich Mayr und Ing. Wolfgang Schmied erhielten den Ehrenbruch in Gold für 50 Jahre Engagement. Darüber hinaus wurden Jagdschützenabzeichen in Silber und Gold an zahlreiche Mitglieder verliehen. Ein weiterer Höhepunkt sind die anstehenden Termine, darunter der Bezirksjägertag am 16. Mai in Ladendorf, die Jägerandacht am 17. Mai und die Jagdliche Bezirksmeisterschaft am 30./31. Mai beim Schützenverein Mistelbach.

Zusätzlich zu den Themen, die bei der letzten Hegeschau behandelt wurden, wird bereits auf die bevorstehende Hege- und Trophäenschau in Mistelbach am 06. März 2026 hingewiesen. Organisiert von Hegeringleiter Hermann Bachl und seinem Team, wird diese Veranstaltung wichtige Einblicke in die Bilanz über Wildbestände und aktuelle Herausforderungen bieten, und auch ein Fachvortrag über bedeutende Tierkrankheiten ist geplant. Dies zeigt, dass die Jägerschaft kontinuierlich an der Entwicklung und dem Schutz der Wildpopulationen arbeitet, um auch in Zukunft nachhaltige Jagdpraktiken zu gewährleisten. Weitere Informationen zur bevorstehenden Veranstaltung finden sich in der Quelle.

Insgesamt verdeutlicht die jüngste Hegeschau die Herausforderungen und Errungenschaften der Jägerschaft in der Region. Die enge Zusammenarbeit zwischen Jägerschaft, Gemeinde und Fachleuten ist entscheidend, um den Wildbestand zu fördern und gleichzeitig die Traditionen und Bräuche der Jagd zu bewahren. Die kommenden Veranstaltungen bieten nicht nur eine Plattform für Austausch und Weiterbildung, sondern auch die Möglichkeit, das Bewusstsein für die Belange der Natur und der Wildtiere zu schärfen.