Vergangenes Wochenende war es wieder soweit: Die Hubertus-Messe der Jagdgesellschaft Kleinschweinbarth lockte zahlreiche Gäste in den Festsaal im Veranstaltungszentrum Kleinschweinbarth. Ursprünglich hätte der Gottesdienst in der Hubertuskapelle stattfinden sollen, doch die Witterungsbedingungen machten einen Ortswechsel notwendig. Pfarrer Mag. Richard Hansl zelebrierte in seiner gewohnt einfühlsamen Art den Festgottesdienst, der von den aufmerksamen Klängen der Jagdhornbläser des Hegeringes Drasenhofen umrahmt wurde. Hornmeister Josef Schodl sorgte mit seinem Ensemble für die musikalische Umrahmung und verhalf den Anwesenden zu einem stimmungsvollen Erlebnis, wie meinbezirk.at berichtet.
Wie es bei solchen Anlässen Brauch ist, wurde nach dem Gottesdienst auch die Segnung der Jagdhunde durchgeführt, die von Pfarrer Hansl geleitet wurde. Insgesamt wurden über 20 verschiedene Jagdhunderassen präsentiert, wobei Christian Studeny, Jagdleiter und Vizepräsident des Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verbandes, durch die Veranstaltung führte. Die Gäste waren begeistert von der Vielfalt und den Präsentationen der talentierten Vierbeiner.
Ein Ereignis voller Gäste und Ehrungen
Besonders erfreulich war die Anwesenheit prominenter Gäste, darunter der Bürgermeister von Drasenhofen, Horst Frank, sowie sein Vorgänger Josef Studeny. Auch Hermann Bachl, Hegeringleiter vom Hegering Mistelbach, und Patrick Besau, Jagdleiter von Ottenthal, ließen sich die Feier nicht entgehen. Franz Summerauer, Obmann vom Jagdhundeprüfungsverein Mistelbach, und Josef Kohzina, Oberschützenmeister vom Schützenverein-Mistelbach, waren ebenfalls vor Ort. Mag. Harald Bauer, Prüfungsreferent vom Österreichischen Deutsch Langhaar Klub, betonte in seinen Worten die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Gemeinschaft und die Jagdtradition.
Ein Rückblick auf die 50-jährige Geschichte der Hubertuskapelle wurde von Christian Studeny gegeben, der die Wegstrecke und die Bedeutung des Ortes für die Jägerschaft detailliert schilderte. Bürgermeister Horst Frank ließ es sich nicht nehmen, eine Grußbotschaft zu überbringen und sprach seinen Dank an die Jägerschaft für die hervorragende Zusammenarbeit aus.
Genuss und Regionalität
Nach dem geistlichen Teil der Messe trafen sich die Besucher beim traditionellen Frühschoppen, wo es eine Auswahl an Speisen und Getränken gab. Besonders hoch im Kurs standen die Wildspezialitäten aus eigenen Revieren sowie regionale Produkte, die von den Kleinschweinbarther Jägern angeboten wurden. Ganzjährig können Feinschmecker frisches Wildfleisch genießen, was das Angebot der Jägerschaft zusätzlich abrundet.
In der Tradition der Hubertusmessen, die in ganz Europa stattfinden, wird auch hier der Heilige Hubertus geehrt, der als Schutzpatron der Jäger gilt. Diese spirituellen Feierlichkeiten gewähren einen Einblick in das tief verwurzelte Brauchtum und die Nachhaltigkeit der Jagd. Interessierte können sich über kommende Veranstaltungen und Angebote auf der Website des Jagdbezirks Mistelbach informieren, und mit Sicherheit wird auch das nächste Jahr wieder viel Spannung bringen.





