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In der Region Mistelbach wird die Energiewende aktiv vorangetrieben, und das nicht zuletzt durch die aktuellen geopolitischen Entwicklungen, die auch die heimischen Energiemärkte beeinflussen. Der Krieg im Iran hat die Notwendigkeit, auf erneuerbare Energien zu setzen, verstärkt. Solarenergie ist dabei ein wesentliches Element, und die Stadt Mistelbach plant, ihren Fokus auf diese nachhaltige Energiequelle zu legen.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der bevorstehende Fördercall, der am 23. April startet und mit 40 Millionen Euro dotiert ist. Gefördert werden nicht nur Neuerrichtungen, sondern auch Erweiterungen von Photovoltaik-Anlagen sowie die Neuerrichtung von Stromspeichern. Herbert Greisberger von der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich hat bereits über die Vorteile dieser Förderungen informiert. Ende 2025 waren in Niederösterreich insgesamt 160.849 Photovoltaik-Anlagen installiert. Im vergangenen Jahr kamen rund 17.650 neue Anlagen hinzu, die eine Leistung von knapp 337.500 kW erbrachten.

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Steigende Nachfrage und attraktive Förderungen

Die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen hat in der gesamten Region zugenommen, was auch das Wolkersdorfer Unternehmen Sun21 bestätigen kann. Besonders gefragt sind Komplettlösungen, die Installation, Beratung, Planung und Förderabwicklung aus einer Hand bieten. Die Kombination aus Photovoltaik und Stromspeicher wird immer beliebter. Die Fördersätze liegen zwischen 120 und 150 Euro pro kWp für PV-Anlagen und 150 Euro pro kWh für Stromspeicher. Wichtig ist auch das „First come, first served“-Prinzip, das für kleinere Anlagen gilt.

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Zusätzlich zu den Landesförderungen gibt es über die Wohnbauförderung die Möglichkeit, bessere Förderkonditionen für Photovoltaikprojekte zu erhalten. Interessierte können sich auf der Webseite der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich weiter informieren: www.enu.at.

Relevante Rahmenbedingungen und Trends

Die Förderung von erneuerbaren Energien wird durch das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) des Klimaschutzministeriums unterstützt. Neben der Erstanschaffung von Stromspeichern, die nur förderfähig sind, wenn sie zusammen mit einem gültigen Antrag für eine PV-Anlage beantragt werden, sind auch die Voraussetzungen für den Förderantrag klar definiert. Dazu gehören ein Kostenplan, ein Zeitplan, ein Finanzierungsplan sowie die erforderlichen Genehmigungen.

Die Förderanträge können auch nach Beginn der Arbeiten, jedoch vor der Inbetriebnahme der PV-Anlage eingereicht werden. Fördercalls sind für das Jahr 2026 bereits terminiert. Der erste Fördercall startet am 23. April 2026 und läuft bis zum 11. Mai 2026. Hierbei können auch innovative PV-Anlagen gefördert werden. Die Installation eines Stromspeichers erhöht die erreichbare Punkteanzahl und damit die Förderhöhe.

Erneuerbare Energien als Zukunftsstrategie

Die Nutzung erneuerbarer Energien ist nicht nur ein lokales, sondern auch ein globales Thema. Laut aktuellen Entwicklungen in Deutschland wird bis 2024 ein Anstieg des Endenergieverbrauchs für Wärme aus erneuerbaren Energien auf ca. 197 TWh erwartet. Dennoch gibt es Herausforderungen, wie den Rückgang der Biomassenutzung für Heizzwecke, während der Einsatz von Wärmepumpen um 15% steigt.

Erneuerbare Energien spielen eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der Klimaziele. Mit einem geschätzten Rückgang von Treibhausgasemissionen um ca. 256 Millionen Tonnen bieten sie eine bedeutende Perspektive für die Zukunft. In diesem Kontext ist die Förderung und der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen in Mistelbach ein Schritt in die richtige Richtung, um den eigenen Beitrag zu einer nachhaltigen Energiezukunft zu leisten.