Am 18. und 19. April 2026 wird der Wachauring in Melk zum Schauplatz des mit Spannung erwarteten Rallycross-Saisonstarts. Über 100 Rennautos haben sich angemeldet, und Teilnehmer aus sechs verschiedenen Nationen stehen bereit, um auf die Strecke zu gehen. Hans-Peter Freinberger, Obmann des veranstaltenden Leru Team 2, zeigt sich erfreut über die beeindruckende Teilnehmerliste und die Vielfalt der Klassen, die beim Rallycross Melk powered by Lexus ausgetragen werden.

In der Königsklasse der Supercars gilt der Pole Zbigniew Staniszewski als Favorit. Er hat die letzten sechs Titel in der FIA Zentraleuropa-Meisterschaft gewonnen und die Saison 2026 mit einem Sieg in Ungarn eröffnet. Sein Ford Fiesta, ausgestattet mit 600 PS, beschleunigt in nur rund zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h. Weitere namhafte Teilnehmer in dieser Klasse sind Ales Fucik mit seinem VW Polo, Werner Gurschler, Alois Höller, Norman Ganser, Rene Derfler und Gerald Eder.

Comeback von Alois Höller

Ein besonderes Highlight wird das Comeback von Alois Höller sein. Der 68-Jährige kehrt nach einem schweren Unfall in Sedlcany, Tschechien, zurück auf die Rennstrecke. Mit fast 69 Jahren möchte Höller erneut auf das Podium fahren und hat sich für das Rennen in Melk einiges vorgenommen. Nach einer Reha in Kitzbühel und Verbesserungen an seinem Ford Fiesta, einschließlich besserer Motorverdichtung und Investitionen in Sicherheit, zeigt er sich optimistisch, auch wenn er die starke Konkurrenz, darunter drei WM-Autos, nicht unterschätzt.

Nach seinem Unfall beschreibt Höller die ersten Runden im Testlauf in Melk als zunächst mulmig, doch nach kurzer Zeit fand er wieder zu seinem gewohnten Fahrgefühl. Sein Ziel ist klar: Er möchte sich mit einem guten Ergebnis zu seinem baldigen 69. Geburtstag belohnen. Alois Höller, auch bekannt als „Loisl“, ist ein Aushängeschild der österreichischen Rallycross-Szene und kann auf 45 nationale und internationale Titel zurückblicken.

Rallycross: Mehr als nur ein Rennen

Das Rallycross in Melk bietet nicht nur spannende Rennaction, sondern auch ein einzigartiges Erlebnis für die Zuschauer. Mit einer Strecke von rund einem Kilometer Länge haben die Fans die Möglichkeit, den gesamten Kurs zu umrunden und die aufregenden Rennen aus verschiedenen Perspektiven zu verfolgen. Der Besuch des Fahrerlagers ist im Ticketpreis inbegriffen, was den Zuschauern einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht.

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Die Veranstaltung wird acht verschiedene Rennklassen umfassen, darunter historische Fahrzeuge (Histo-RX) und den Peugeot-206-Markenpokal für Jugendliche ab 14 Jahren. In der Klasse der großen Tourenwagen über 2 Liter Hubraum hofft Karl Schadenhofer auf einen Heimsieg, während Josef Strebinger in der Klasse der Tourenwagen bis 2 Liter Hubraum der Gejagte ist. Auch in der Kategorie National 1600 gibt es viele Sieganwärter, darunter Marcel Strobl und die Suzuki-Swift-Piloten.

Rallycross unterscheidet sich vom traditionellen Rallyesport, da die Fahrer gleichzeitig auf derselben Strecke gegeneinander antreten und dabei auch Kontakt nicht unüblich ist. Diese Dynamik und die zuschauerfreundliche Action machen den Rallycross zu einem aufregenden Spektakel für alle Motorsportfans.

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