Im Jahr 2025 sorgten die Pannenhelfer des ARBÖ Traisen im Bezirk Lilienfeld für schnelle Hilfe auf den Straßen. Über 400 Panneneinsätze wurden verzeichnet, wobei die häufigsten Probleme defekte Batterien, Elektronikprobleme und Reifenschäden waren. Das ARBÖ-Prüfzentrums Traisen stellte sicher, dass zahlreiche Lenkerinnen und Lenkern zügig geholfen wurde (Quelle).

Ein Besuch beim ARBÖ-Stützpunkt in Traisen gibt spannende Einblicke in den Arbeitsalltag der Pannenhelfer. Bei winterlichen Temperaturen, wie sie in den letzten Monaten herrschten, steigt die Zahl der Einsätze enorm. Oft sind es streikende Batterien und Dieselmotoren, die den Autofahrern Probleme bereiten. ARBÖ-Einsatzleiter Markus Scheibenreither betont, dass die Verwendung von Dieselzusätzen und qualitativ hochwertigen Dieselsorten helfen kann, Pannen zu vermeiden. Auch die Leistungsfähigkeit der Autobatterie kann am Stützpunkt überprüft werden, um böse Überraschungen zu verhindern (Quelle).

Pannenursachen im Winter

Die winterlichen Bedingungen bringen es mit sich, dass viele Fahrzeuge mit Problemen kämpfen. Einge gefrorene Autoschlösser stellen eine häufige Herausforderung dar, die mit einem Enteiser schnell behoben werden kann. Auch das Ausgraben eines Autos aus dem Schnee gehört zu den Erinnerungen von Scheibenreither. Besonders Wohnmobile bleiben oft ohne Schneeketten an Bergpässen stecken, was die Situation zusätzlich erschwert.

Für alle Autofahrer ist es wichtig, gut gerüstet in die kalte Jahreszeit zu gehen. Ein kostenloser Wintercheck für Mitglieder des ARBÖ hilft dabei, die Fahrzeuge optimal vorzubereiten und mögliche Pannen zu vermeiden. Die häufigsten Winterpannen sind entladene oder defekte Batterien, festgefrorene Bremsen und vereiste Türen, die alle durch die Kälte verursacht werden. Eine regelmäßige Wartung und Vorbereitung kann hier wahre Wunder wirken (Quelle).

Tipps für sicheres Fahren im Winter

Um sicher durch den Winter zu kommen, sollten Autofahrer einige wichtige Tipps beachten. Dazu gehört unter anderem die Verwendung von Winterreifen, deren Mindestprofiltiefe 1,6 mm betragen sollte, wobei 4 mm empfohlen werden. Bei winterlichen Straßenverhältnissen gelten spezielle Vorschriften für die Bereifung. Auch die Kontrolle wichtiger Flüssigkeiten wie Motoröl und Bremsflüssigkeit ist unerlässlich, um Pannen vorzubeugen.

Und sollte es doch einmal zu einer Panne kommen, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Warnblinker einschalten, Fahrzeug sichern und den Pannendienst informieren – das sind die ersten Schritte, die helfen, die Situation zu meistern. Wärme und Sicherheit stehen an oberster Stelle: Warme Decken, Mützen und Handschuhe sind nicht nur nett, sondern können im Ernstfall lebensrettend sein.

Mit diesen Informationen und den Angeboten des ARBÖ kann die kalte Jahreszeit für Autofahrer im Bezirk Lilienfeld sicherer und weniger stressig gestaltet werden.