In einer Zeit, in der der Schutz unserer Natur mehr denn je im Fokus steht, fand am 8. April 2023 die Generalversammlung der Naturparke Niederösterreich statt. Der Naturpark Geras war dabei und nahm aktiv teil an der Beschlussfassung über die neue Strategie 2030. Diese zukunftsweisende Strategie trägt den Titel „Landschaften voller Leben – Schutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung gemeinsam gestalten“ und wurde von 19 Naturparks, darunter auch der Naturpark Geras, beschlossen. An diesem Tag wurde nicht nur über Herausforderungen diskutiert, sondern auch über die nächsten Schritte in der nachhaltigen Entwicklung der Naturparke nachgedacht.

Die Strategie 2030 setzt klare Schwerpunkte in den Bereichen Naturschutz, Erholung, Bildung und Regionalentwicklung. Ein besonderes Augenmerk gilt der Stärkung der Management- und Qualitätsstrukturen sowie der langfristigen Finanzierung der Naturparke. Zudem wird die Kommunikation optimiert und Partnerschaften werden weiter gefestigt, um eine stärkere Beteiligung der Menschen in den Naturpark-Gemeinden zu fördern. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die 20-jährige Zusammenarbeit im Verein Naturparke Niederösterreich weiter auszubauen und die Interessen der Naturparke auf Landesebene zu vertreten.

Ein Ort der Begegnung und des Austauschs

Bei der Generalversammlung wurde die Naturschutz-Landesrätin Susanne Rosenkranz als Vertreterin des Landes Niederösterreich begrüßt. Sie betonte die immense Bedeutung der Naturparke für den Naturschutz und die Umweltbildung. Auch Obmann Werner Krammer wies auf die langjährige Zusammenarbeit der Naturparks hin. Anwesend waren zudem Thomas Josef, Kassier des Vereins Naturpark Geras, und Margit Perzy, Stadträtin für Kultur und Tourismus in Geras, die beide die Ziele des Naturparks unterstützen.

Der Naturpark Geras hat sich zum Ziel gesetzt, heimische Wildtiere zu präsentieren und ein ökologisches Bewusstsein zu fördern. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Erhaltung der Gehege, die Versorgung der Tiere sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Naturparkkindergarten. Diese Initiativen sind Teil eines größeren Plans, der darauf abzielt, die Biodiversität zu fördern und die Region nachhaltig zu entwickeln.

Vielfalt erleben und verstehen

Die österreichischen Naturparke sind nicht nur Rückzugsorte für seltene Arten und Lebensräume, sondern auch Orte, an denen Menschen die Natur erleben, genießen und verstehen können. Unter dem Motto „Schützen durch Nützen“ wird die Verbindung von Naturschutz und achtsamer Nutzung großgeschrieben. Die Naturparke schaffen gestaltete Räume, die sowohl der Erholung als auch der Bildung dienen. Vielfältige Bildungsangebote machen den Naturpark-Gedanken lebendig und greifbar.

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Ein Beispiel für die gelungene Umsetzung dieser Strategie ist der Naturpark Jauerling-Wachau, der mit Landwirtschaft und Gastronomie zusammenarbeitet, um die regionale Wertschöpfung zu stärken. Das Projekt „Wilde Weiden“ im Naturpark Leiser Berge verbindet naturnahe Beweidung mit nachhaltiger Landnutzung und fördert somit die Biodiversität. Zudem sind 44 Schulen und 24 Kindergärten als Naturpark-Bildungseinrichtungen zertifiziert, was die Bedeutung der Bildungsarbeit unterstreicht.

Mit dieser neuen Strategie und dem Engagement der Naturparke wird ein lebendiger Kreislauf aus Wertschätzung, Nutzung und Erhalt geschaffen. Die Menschen in den Naturpark-Gemeinden sind eingeladen, aktiv an dieser Entwicklung teilzunehmen und gemeinsam eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.