Am 3. Oktober 2025 wurde ein bedeutendes Jubiläum gefeiert: Die Universität für Weiterbildung Krems (UWK) blickte auf 30 Jahre erfolgreicher Bildungsgeschichte zurück. Bei einem festlichen Akt, der zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Wissenschaft und Bildung zusammenbrachte, wurde auch das neue Rektorat feierlich ins Amt eingeführt. Darunter waren Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner und Nationalratspräsident Walter Rosenkranz. Die Feierlichkeit wurde musikalisch von dem Brass Quintett „quinTTonic“ umrahmt, das für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgte.
Mikl-Leitner betonte in ihrer Ansprache die unverzichtbare Rolle des lebenslangen Lernens für die Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftliche Resilienz. Sie hob hervor, dass die UWK gegründet wurde, um eine Bildungslücke in Europa zu schließen. Aktuell sind über 13.000 Menschen aus 90 Ländern am Campus Krems aktiv, was die Internationalität und Relevanz der Universität eindrucksvoll unter Beweis stellt. Die Landeshauptfrau unterstrich auch die Notwendigkeit, in Wissenschaft und Forschung zu investieren, insbesondere in Zukunftsbereiche wie Künstliche Intelligenz und Weltraumwirtschaft.
Ein Blick auf die Ausbildungsmöglichkeiten
Die UWK hat sich auf die Höherqualifizierung von Berufserfahrenen spezialisiert. Momentan sind 7.376 Studierende in 427 Programmen eingeschrieben, die sich über drei Fakultäten erstrecken: Gesundheit & Medizin, Wirtschaft & Globalisierung sowie Bildung, Kunst & Architektur. Das Durchschnittsalter der Studierenden liegt bei 39 Jahren, was zeigt, dass Weiterbildung oft nicht nur aus frischen Schulabgängern besteht, sondern auch berufserfahrene Personen umfasst, die bereit sind, neue Wege einzuschlagen.
- Studierende: 7.376
- Programme: 427
- Fakultäten: Gesundheit & Medizin, Wirtschaft & Globalisierung, Bildung, Kunst & Architektur
Rektorin Viktoria Weber, die als die richtige Wahl für die Zukunft der UWK bezeichnet wurde, verwies in ihrer Ansprache auf die hohe Qualität der Universität, die durch hervorragende Mitarbeiter und innovative Führung erreicht wurde. Unter den Programmen finden sich relevante Angebote, die aktuelle gesellschaftliche, technologische und organisationsbezogene Entwicklungen aufgreifen.
Rahmenbedingungen für Weiterbildung
Die UWK gehört zu den Institutionen, die die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens unterstützen. Die österreichische Bildungspolitik setzt auf die Förderung von Qualifikationen in Bereichen wie Digitalisierung und umweltbewusstes Handeln. In diesem Kontext ist die Weiterbildungsreform von 2021 zu nennen, die die Anerkennung von außerhochschulischen Lernleistungen und Vorqualifikationen ausweitete. Ziel ist es, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu steigern und die Rahmenbedingungen für Weiterbildungsangebote zu vereinheitlichen.
Ein bemerkenswerter Aspekt dieser Reform ist die Schaffung berufsbegleitender Studiengänge, die es ermöglichen, dass Abschlüsse von Universitätslehrgängen auch für Doktoratsstudien anerkannt werden. Das trägt nicht nur zur Attraktivität der UWK bei, sondern positioniert sie auch als Vorreiter in der Weiterbildung in ganz Österreich.
Die vergangenen 30 Jahre der UWK sind geprägt von mutigen Entscheidungen und einem adaptiven Umgang mit den Herausforderungen, die die Bildungssystematik mit sich bringt. Rektor emeritus Friedrich Faulhammer blickte zurück und resümierte, dass der Erfolg der UWK auf dem Willen zur Veränderung beruht. Mit der neuerlichen Inauguration des Rektorats wird die Entwicklung der UWK weiterhin vorangetrieben, um den sich wandelnden Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden.
Die Universität für Weiterbildung Krems hat somit nicht nur eine wichtige Rolle in der Bildungsgeschichte Österreichs, sondern auch in der europäischen Bildungslandschaft eingenommen. Dank ihres breiten Angebots und der Fokussierung auf lebenslanges Lernen bleibt sie ein attraktiver Ort für die Wissensvermittlung und -erweiterung.
Weitere Informationen über die UWK sind auf den Webseiten der Universität und des Bildungsministeriums verfügbar. [NÖ] berichtet umfassend über die Geschichte und die aktuellen Entwicklungen der UWK, während [donau-uni] detaillierte Fakten zu ihren Programmen bietet. Auch [unibericht] thematisiert die Bedeutung des lebenslangen Lernens in der österreichischen Hochschullandschaft.