Heute ist der 21.02.2026 und die Region um Krems an der Donau hat gerade ein bemerkenswertes Ereignis erlebt. Am 21. Februar um 13:44 Uhr wurde ein Erdbeben der Stärke 4,2 in der Nähe von Bratislava registriert. Die Erschütterungen waren in verschiedenen Orten spürbar, darunter Hainburg an der Donau, Wien und sogar bis nach Bratislava. Die Intensität der Wahrnehmungen variierte zwischen den Stufen III und V, wobei viele Menschen von einem rumpelnden Geräusch und einem kurzen Vibrieren berichteten, das etwa zwei Sekunden andauerte.

Die Berichte aus der Bevölkerung sind vielfältig. Einige Menschen berichteten von starken Bewegungen ihrer Möbel, während andere die Vibrationen im Fußboden und in den Gläsern oder Tellern bemerkten. Einigen schien es, als wackele ihr Körper beim Sitzen leicht. Besonders stark waren die Intensitäten IV und V, die mit heftigen Knallen und starken Vibrationen einhergingen. Die Dauer der Erschütterungen variierte: Während einige nur ein kurzes Zittern spürten, berichteten andere von anhaltendem Zittern für vier bis fünf Sekunden. Interessanterweise gab es jedoch keine Berichte über Schäden an Gebäuden, was die Situation etwas beruhigte. Dennoch sorgten einige der Erlebnisse für Panikreaktionen in der Bevölkerung.

Erlebnisse und Erinnerungen

Inmitten solcher Erdbebenereignisse kommen Fragen zur menschlichen Erinnerung auf. Viele Menschen diskutieren darüber, ab wann man sich an Erlebnisse, Eindrücke, Menschen und sogar Namen erinnern kann. Einige glauben, bereits Erinnerungen aus dem Alter von einem Jahr zu haben, während andere argumentieren, dass man in diesem Alter noch ein Baby sei und daher keine wirklichen Erinnerungen bestehen können. Die meisten übereinstimmenden Berichte deuten darauf hin, dass Erinnerungen meist ab etwa zwei Jahren beginnen. Diese Diskussion spiegelt sich auch in den Erlebnissen von Menschen wider, die Erdbeben erlebt haben – Erinnerungen, die oft mit Emotionen und Eindrücken verbunden sind, die tief im Gedächtnis verankert sind. Mehr dazu hier.

Seismische Aktivität in Deutschland

Um das Geschehen in Krems an der Donau in einen breiteren Kontext zu setzen, lohnt sich ein Blick auf die seismische Aktivität in Deutschland. Jährlich ereignen sich dort etwa 4.800 Erdbeben, wobei die meisten von geringer Stärke sind. In den letzten drei Tagen wurden 44 Erdbeben in oder in der Nähe von Deutschland registriert. Nur zwei dieser Beben waren größer als 2,4, während 42 unterhalb dieser Schwelle lagen. Im Durchschnitt gibt es etwa 0,14 Beben pro Jahr mit einer Stärke von 5 oder höher, was bedeutet, dass die seismische Aktivität in Deutschland vergleichsweise gering ist. Die Region mit den meisten Beben im Jahr 2026 war Bayern, gefolgt von Sachsen, und die Stadt Chemnitz verzeichnete die höchste Anzahl an Erdbeben in diesem Jahr. Hier erfahren Sie mehr über die seismische Situation.

Zusammenfassend zeigt sich, dass trotz der spürbaren Erdbeben in der Region um Krems an der Donau keine Schäden zu verzeichnen sind. Die Erinnerungen an solche Erlebnisse, ob nun als Kind oder Erwachsener, bleiben oft stark und prägend, und die seismische Aktivität in Deutschland bleibt ein faszinierendes, wenn auch oft unauffälliges Phänomen.