Heute ist der 13.02.2026 und die Olympischen Winterspiele rücken näher. Im Fokus steht der deutsche Biathlet Philipp Horn, der am Freitag um 14:00 Uhr im Sprint über zehn Kilometer antreten wird. Der Wettkampf verspricht Spannung und Emotionen, denn Horn hat viel zu verlieren und zu gewinnen. In einem Fragebogen, der eine Variante eines beliebten Gesellschaftsspiels aus der Zeit von Marcel Proust darstellt, gibt Horn Einblicke in seine Gedanken und Gefühle rund um den Wettkampf und das Leben als Sportler. Die vollständigen Informationen sind in einem Artikel der F.A.Z. zu finden.
Für Horn ist das größte Glück, die Leidenschaft zum Beruf zu machen und die Freude an der Natur und dem Winter zu erleben. Doch es gibt auch Schattenseiten: Gesundheit ist wichtig, und oft bleibt aufgrund von Krankheit wenig Zeit für die Familie. Dies sind einige der Herausforderungen, die Sportler wie Horn bewältigen müssen. Bei der Frage nach seinem besten Gegner nennt er Johannes Thingnes Bø, den er als „GOAT“ bezeichnet. Es ist offensichtlich, dass Horn die Konkurrenz respektiert und gleichzeitig motiviert ist, sich zu messen.
Die Herausforderungen des Biathlons
Horn hat klar umrissene Vorstellungen von einem guten Gegner: starke Technik, viel Power und eine selbstbewusste Ausstrahlung. Zweifel, Pessimismus und Angst sind Themen, über die er vor dem Wettbewerb nicht sprechen möchte. Stattdessen konzentriert er sich auf die bevorstehenden Herausforderungen, wie die Furcht vor langsamen Skiern und schlechten Beinen während des Wettkampfs. Überraschenderweise denkt er während des Wettkampfs schon einmal an das unerwartete Treffen der Scheibe nach einem schlechten Schuss.
Die Welt des Biathlons ist jedoch nicht nur von sportlichen Herausforderungen geprägt. Der Dopingfall rund um den russischen Biathleten Jewgeni Ustjugow, dessen Dopingvergehen kürzlich vom Schweizer Bundesgericht bestätigt wurde, wirft einen Schatten auf den Sport. Ustjugow wurde endgültig disqualifiziert, was zur nachträglichen Vergabe einer Olympiamedaille an Christoph Sumann führt, der nun Bronze im Massenstart der Winterspiele 2010 erhält. Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig Fairness und Sauberkeit im Sport sind und wie fragil die Erfolge durch solche Skandale werden können. Mehr dazu erfahren Sie in einem Artikel der Die Presse.
Ein Blick auf Doping im Biathlon
Aktuell beschäftigt die Biathlon-Community ein neuer Dopingfall im italienischen Team. Die Athletin Rebecca Passler wurde positiv auf Letrozol getestet, ein Medikament zur Senkung des Östrogenspiegels. Dieser Vorfall führt zur vorläufigen Suspendierung von Passler, die ursprünglich Teil des fünfköpfigen Frauenteams für die Olympischen Spiele war. Der italienische Wintersportverband FISI plant, Passler in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Diese Entwicklungen machen deutlich, wie sensibel das Thema Doping im Wintersport ist und wie viel auf dem Spiel steht. Weitere Details dazu finden Sie in einem Artikel von ZDF heute.
Für Horn und seine Kollegen ist es entscheidend, sich auf die sportlichen Herausforderungen zu konzentrieren und abseits von Doping-Skandalen ihr Bestes zu geben. Während Horn an trainingsfreien Tagen Fußballtennis mit Kaffee und Kuchen bevorzugt, bleibt die Frage, ob der bewegendste Moment bei den Olympischen Spielen noch bevorsteht. Für ihn steht fest, dass die Leidenschaft für den Sport und die Freude an der Natur die treibenden Kräfte sind, die ihn an die Spitze bringen können.