Heute ist der 30.03.2026 und in Horn gibt es spannende Entwicklungen rund um den lokalen Fußballverein TV Eiche Horn. Der Verein hat im Falle eines Aufstiegs in die Regionalliga zwei mögliche Spielstätten benannt: den Panzenberg und den Platz 11. Diese Entscheidung wurde durch eine Empfehlung des Sportamts Bremen beeinflusst, doch die Nutzung der städtischen Anlagen bringt zusätzliche Kosten mit sich, die den Etat des TV Eiche Horn von rund 100.000 Euro übersteigen.
Ilka Böttcher, eine Vertreterin des TV Eiche Horn, beschreibt das Angebot des Bremer SV für die Nutzung ihrer Anlage als „absolut fair“ und ist auf der Suche nach Unterstützern, um die Stadionmiete zu decken. Gleichzeitig äußert Jens Fröhlich vom Bremer SV Bedenken hinsichtlich des Zustands des Platzes, was die Nutzung für zusätzliche Spiele betrifft. Auch der SV Werder Bremen bleibt in dieser Angelegenheit unentschlossen und hält sich bedeckt. Die Regionalliga erfordert spezielle Anforderungen an die Stadien, die im Amateurfußball nicht notwendig sind, darunter separate Eingänge und umzäunte Bereiche für Gästefans.
Herausforderungen und Möglichkeiten
Die Stadt Bremen stellt derzeit nur eine Sportanlage für den Amateursport zur Verfügung, was die Situation für den TV Eiche Horn erschwert. Alle Kosten, die über die Bremen-Liga hinausgehen, müssen vom Verein selbst getragen werden. Besondere Herausforderungen sind auch die Investitionen, die andere Vereine wie der Bremer SV tätigen müssen, wie die Installation einer Flutlichtanlage zur kommenden Saison, die ebenfalls selbst finanziert werden muss.
Zudem ist die Sportstättenordnung, die am 1. Februar 2025 in Kraft tritt, von Bedeutung. Sie regelt die Nutzung öffentlicher Sportstätten in Bremen und legt fest, dass diese vorrangig für Sportvereine und -verbände sowie für Schulen genutzt werden. Die Vergabe erfolgt durch das Sportamt Bremen, und die Nutzung kann aufgrund gesetzlicher Einschränkungen untersagt werden. Dies könnte in Zukunft weitere Auswirkungen auf die Planung des TV Eiche Horn haben.
Der Weg in die Regionalliga
Die Sportstättenordnung definiert zudem, dass Hallensportarten in Sporthallen Vorrang haben und dass Zuschauer nur in den vorgesehenen Bereichen Zutritt haben dürfen. Das bedeutet, dass bei Veranstaltungen mit Zuschauern der Verein für die Platzordnung verantwortlich ist. Der TV Eiche Horn sieht sich also nicht nur finanziellen, sondern auch organisatorischen Herausforderungen gegenüber, wenn er in die Regionalliga aufsteigt.
Die Situation ist besonders spannend, da der Bremer SV und die U23 des SV Werder Bremen bereits in der Regionalliga spielen und von der Situation profitieren könnten. Die hohen Mietkosten des SV Werder könnten sich als strategischer Vorteil herausstellen, während der TV Eiche Horn weiterhin nach Sponsoren sucht, um die finanzielle Belastung zu stemmen.
Insgesamt zeigt sich, dass der Weg in die Regionalliga für den TV Eiche Horn mit Herausforderungen gepflastert ist, die nicht nur die Finanzen, sondern auch die Infrastruktur und Organisation betreffen. Die Entwicklungen in Horn werden daher weiterhin mit großem Interesse verfolgt werden müssen, um zu sehen, wie sich die Lage für den Verein entwickelt. Weitere Informationen finden Sie in der ausführlichen Berichterstattung auf Weser-Kurier und den Details der Sportstättenordnung.



