Heute ist der 7.03.2026, und in Hollabrunn gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt der Märkte. Auf den vierteljährlichen Märkten am Hauptplatz und in der Sparkassegasse dürfen ab sofort keine lebenden Tiere mehr verkauft werden. Dies ist das Ergebnis einer neuen Marktordnung, die von der Stadtgemeinde Hollabrunn verabschiedet wurde und auf den Vorstoß der Grünen Hollabrunn zurückgeht. Bis Ende des vergangenen Jahres war der Verkauf von lebendem Geflügel, Wild, Kaninchen, Lämmern, Kitzen sowie Fischen und Krebsen auf diesen Märkten erlaubt.
Gemeinderat Moritz Cermak von den Grünen hat den Vorschlag zur Streichung des entsprechenden Passus aus der Marktordnung eingebracht und erfolgreich durchgesetzt. Der Passus wurde aus §3 der Marktordnung gestrichen. Cermak betont die Verantwortung der Gemeinde hinsichtlich des Tierschutzes und weist darauf hin, dass Tiere unter den Bedingungen von Transport, Markttrubel und langen Aufenthalten in Käfigen erheblichen Stress erfahren.
Ein Schritt in Richtung Tierschutz
Die Grünen Hollabrunn begrüßen die neue Marktordnung, die den Verkauf lebender Tiere nun endgültig untersagt. Moritz Cermak hebt hervor, dass Tiere nicht auf Märkte gehören und die Gemeinde eine Verantwortung für den Tierschutz trägt. Seine Forderung, dass Verordnungen den Stress für Tiere am Markt, beim Transport und während des Aufenthalts in Käfigen verhindern, findet nun Gehör. Cermak freut sich über die Annahme seines Vorschlags und sieht dies als wichtigen Fortschritt im Bereich des Tierschutzes.
Die alte Regelung, die bis Ende 2022 den Verkauf lebender Tiere erlaubte, wurde von vielen Tierschützern kritisch betrachtet. Mit der neuen Marktordnung wird ein Zeichen gesetzt, dass das Wohl der Tiere in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt. Diese Entscheidung könnte auch als Vorbild für andere Gemeinden dienen, die ähnliche Regelungen in Betracht ziehen.
Einblick in die Zukunft
Die Diskussion um den Tierschutz ist nicht neu, aber sie gewinnt immer mehr an Dringlichkeit. In einer Zeit, in der das Bewusstsein für das Wohl von Tieren stetig wächst, ist es wichtig, dass auch gesetzliche Regelungen folgen. Die Marktordnung in Hollabrunn könnte der Anfang eines Wandels sein, der nicht nur lokale Märkte betrifft, sondern auch größere Strukturen in der Tierhaltung und -vermarktung herausfordert. Für weitere Informationen zu dieser Thematik und den Hintergründen kann man sich an die entsprechenden Stellen wenden oder die Diskussionen in den sozialen Medien verfolgen. Diese Veränderungen sind Teil eines größeren Trends hin zu mehr Verantwortung und ethischem Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft.
Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln von heute.at und noe.gruene.at.