In Hollabrunn fand kürzlich der Regionalbewerb der First Lego League (FLL) statt, ein spannender internationaler Forschungs- und Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche. Unter dem Motto „UNEARTHED“, das die Verbindung von Archäologie und moderner Technik thematisierte, traten Teams in zwei Altersklassen an: FLL Explore für die Jüngeren (6–10 Jahre) und FLL Challenge für die älteren Teilnehmer (9–16 Jahre). Die Veranstaltung zog Teams aus ganz Niederösterreich, Wien und Oberösterreich an und wurde von der HTL Hollabrunn ausgerichtet.
Die FLL Explore-Ausstellung war ein echter Augenschmaus: Fünf Teams zeigten ihre kreativen Lösungen, darunter das Team „Power Kids“ der Volksschule Pulkau, das für „Großartige Programmierung“ ausgezeichnet wurde. Auch die Volksschule Hollabrunn war mit mehreren prämierte Teams vertreten, darunter die „Fossiliengirls“ mit ihrer hilfreichen Erfindung für Archäolog:innen, das „Jurassic-Team“ mit einer fantasievollen Konstruktion, das „Power-Team“, das die lebendige Vergangenheit darstellte, und die „Legobande“, die mit unglaublichen Bewegungen beeindruckte.
Die Herausforderungen der FLL Challenge
In der FLL Challenge traten 14 Teams aus verschiedenen Schulformen gegeneinander an. Die Robot-Games, die den Höhepunkt des Wettbewerbs darstellten, wurden von Absolventen und Schülern der HTL Hollabrunn geleitet. Eine Jury aus erfahrenen FLL-Coaches und Vertretern von Unternehmen bewertete die Leistungen. Dank der finanziellen Unterstützung der Wirtschaftskammer Niederösterreich konnte die Veranstaltung in vollem Umfang realisiert werden.
Die Leistungen in der FLL Challenge wurden in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. So gewann das Team „Let’s Robot“ der MS Grafenegg in der Kategorie Forschung, während „Robotrekker“ aus Wien für das beste Roboterdesign ausgezeichnet wurde. Patrick Walcher vom Team „SteckdosenStecker“ der MS Retz erhielt den Coaching-Preis, und das Team „Brick4Future“ von der HTL Hollabrunn überzeugte in den Kategorien Grundwerte und Robot-Game. Den Titel Champion der FLL Challenge sicherte sich das Team „ROOTBOTS“ vom BG/BRG Mödling. Auch andere Teams qualifizierten sich für das Österreichfinale am 28. Februar 2026 in Innsbruck.
Ein Blick in die Zukunft der FLL
Die First Lego League wird auch in den kommenden Jahren viele junge Talente ansprechen. Die kommende Saison, die vom 10. bis 31. Januar 2026 stattfindet, umfasst 16 Regionalwettbewerbe in Deutschland. Auch hier wird das Motto „UNEARTHED“ wieder die spannende Verbindung von Archäologie und moderner Technik in den Vordergrund stellen. Schüler:innen von 9 bis 16 Jahren werden erneut die Gelegenheit haben, autonome LEGO-Roboter für archäologische Aufgaben zu konstruieren und zu programmieren. Die Wettbewerbe finden in Städten wie Ilmenau, Leipzig, Köln und Berlin statt, bevor sie ihren Abschluss in Karlsruhe und Kiel finden.
Die FLL ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Plattform für die Förderung von technischen Fähigkeiten und Teamarbeit. Die Teilnehmer:innen lernen, Herausforderungen kreativ zu begegnen und ihre Ideen zu präsentieren. Die Datenverarbeitung und der Schutz personenbezogener Daten spielen dabei eine wichtige Rolle, denn die FLL legt großen Wert auf Datenschutz und die vertrauliche Behandlung von Informationen.
Für weitere Informationen zur First Lego League und deren Datenschutzpraktiken können Interessierte die offizielle Website besuchen: Hier klicken. Auch die regionale FLL-Website bietet umfassende Einblicke in die Bedingungen und Abläufe der Wettbewerbe.
Die FLL bleibt also ein Highlight im Bildungsbereich, das technische Neugier und Teamgeist fördert. Es wird spannend sein zu beobachten, wie die jungen Talente sich in Zukunft entwickeln und welche innovativen Lösungen sie auf die Beine stellen werden.
Für mehr Details zu den bevorstehenden Wettbewerben und deren Ausrichtungen können sich Interessierte auch unter diesem Link informieren.