Am 24. und 25. April 2026 wird die Manufaktur B 26 in Schwäbisch Gmünd zum Schauplatz des mit Spannung erwarteten „Roadkill Rock & Roll“-Festivals. Veranstaltet von Daniel Leinmüller und seinen Musikerkollegen des Vereins Ostalb Boogie, verspricht dieses Event nicht nur ein musikalisches Fest, sondern auch eine Reise in die Kultur der 1940er- bis 1960er-Jahre. Mit rund 1000 erwarteten Besuchern aus Deutschland, der Schweiz, Polen und Wales, wird das Festival ein Highlight für Liebhaber des Rock’n’Roll, Boogie Woogie, Blues und Tanz sein.
Die Vorfreude auf das Festival ist groß, da es in den letzten drei Jahren in der Leinzeller Kulturhalle stattfand und nun in die Manufaktur B 26 zieht. Am Freitagabend, dem 24. April, öffnet das Festival um 18 Uhr seine Türen, und ab 19.30 Uhr treten die ersten Bands auf. Unter anderem wird die Band „Tscheky & The Blues Kings“ für Texas-Blues und Blues-Rock sorgen. Auch „Johnny Trouble“, bekannt für seine Americana- und Country-Klänge, wird die Bühne rocken. Der Künstler, der im dunklen Tal von Schlattstall aufwuchs und oft als „Ärger“ bezeichnet wurde, thematisiert in seinen Texten die Dunkelheit und sein Leben. Bekannte Songs von ihm sind „Tornado Warning“, „Big Black Train“ und „Small Town Blues“ (weitere Infos dazu finden Sie auf seiner Webseite).
Das Programm im Detail
Der Samstag, 25. April, startet ebenfalls um 18 Uhr, mit dem ersten Auftritt um 19 Uhr. Hier dürfen sich die Besucher auf Bands wie „Red Hot n Blues“ (Blues-Rock), „Ray Black & The Flying Carpets“ (Rockabilly) und „Black Ball Boogie“ (Rock’n’Roll, Boogie Woogie) freuen. Abgerundet wird das musikalische Programm durch die „Kaiser Beats“, die Beat- und Rock’n’Roll-Klassiker präsentieren.
Ein besonderes Highlight wird die Aftershow-Party am Samstag um 0.30 Uhr in der Lounge 26 sein, die bei freiem Eintritt alle Partygäste bis in die frühen Morgenstunden unterhalten wird. Zudem gibt es zahlreiche zusätzliche Angebote: Am Samstag ab 15 Uhr wird eine Oldtimer-Ausstellung stattfinden, die ebenfalls kostenlos besucht werden kann. Für Schnäppchenjäger öffnet der Flohmarkt, bei dem die Standgebühr nur 5 Euro beträgt. Styling-Stände bieten Rockabella-Looks, Tattoos und Piercings an, während für das leibliche Wohl mit Getränken, Kaffee, Kuchen, Burgern, Maultaschen und Chili sin Carne gesorgt wird.
Workshops und Tanzkurse
Für alle, die selbst aktiv werden möchten, gibt es einen Boogie-Woogie-Tanzkurs am Samstag von 16 bis 17.30 Uhr für eine Gebühr von 10 Euro. Zudem findet ein Instrumental-Workshop von 14 bis 17 Uhr statt, wobei Schüler nur 25 Euro und Erwachsene 40 Euro zahlen müssen.
Die Anfahrt zur Manufaktur B 26 gestaltet sich unkompliziert. Ob mit Zug, Bus oder Auto – die Location ist gut erreichbar und bietet ausreichend Parkplätze. Die Ticketpreise sind ebenfalls attraktiv gestaltet: Am Freitag kosten die Tickets 38 Euro für Erwachsene und 15 Euro für unter 21-Jährige. Am Samstag liegt der Preis bei 43 Euro für Erwachsene und ebenfalls 15 Euro für junge Leute unter 21. Eine Kombikarte für beide Tage ist für 69 Euro (Erwachsene) und 25 Euro (unter 21) erhältlich. Kinder unter 12 Jahren haben freien Eintritt.
Rock’n’Roll und seine Bedeutung
Das Festival feiert nicht nur die Musik, sondern auch ein Lebensgefühl, das mit der Jugend-Protestkultur der 1950er- und 1960er-Jahre verbunden ist. Rock’n’Roll ist nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch Ausdruck von Rebellion gegen gesellschaftliche Normen. Der Stil, geprägt von kehlig-rauem Gesang und einem harten Beat, hat die Musiklandschaft entscheidend beeinflusst. Die Ursprünge des Rock’n’Roll lassen sich in den afroamerikanischen Rhythm and Blues der 1940er-Jahre finden, der schließlich in den 1950ern populär wurde und Künstler wie Chuck Berry und Elvis Presley hervorbrachte. Weitere interessante Informationen über die Entwicklung des Rock’n’Roll finden Sie auf Wikipedia.
Seien Sie also dabei, wenn das „Roadkill Rock & Roll“-Festival in Schwäbisch Gmünd die Bühne rockt und feiern Sie gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Stück Musikgeschichte!