Am 7. Februar 2026 gegen 13:21 Uhr wurde die Polizeiinspektion Bruck an der Leitha alarmiert. Der Einsatz wurde von der Landesleitzentrale der Landespolizeidirektion Niederösterreich ausgelöst, nachdem ein Brand in der Kirche am Hauptplatz in 2460 Bruck an der Leitha gemeldet wurde. Vor Ort befanden sich neben dem Pfarrer auch mehrere Passanten, die die Situation beobachteten und versuchten, zu helfen. Die Freiwillige Feuerwehr Bruck an der Leitha rückte schnell aus und konnte den Brand löschen. Laut einem Zeugenbericht, der von einem 51-jährigen polnischen Staatsbürger stammt, war der Beschuldigte dabei beobachtet worden, wie er in einer Nebenkapelle Zeitschriften sowie Gebets- und Gesangsbücher in brennende Gebetskerzen warf.
Der Vorfall nahm eine dramatische Wendung, als der Beschuldigte einen Kerzenständer umtrat, wodurch Kerzenöl auslief und das Feuer vergrößerte. Der Pfarrer und ein Passant versuchten zunächst, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen, sahen sich jedoch gezwungen, die Feuerwehr zu verständigen, da ihre Bemühungen nicht erfolgreich waren. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und gab während seiner Einvernahme mit einem polnischen Dolmetscher an, die Kirche angezündet zu haben, weil ihm kalt war. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete die Einlieferung in die Justizanstalt Korneuburg an. Die genaue Schadenshöhe ist bislang unbekannt, jedoch ist sie sicherlich erheblich, da Brände in Kirchen oft zu massiven Schäden führen.
Einblicke in die Hintergründe der Brandstiftung
Die Berichterstattung über den Vorfall hat in der Gemeinde für Besorgnis gesorgt. Brandstiftungen in Kirchen sind ein ernstes Problem, das immer wieder in den Nachrichten vorkommt. Ein ähnlicher Fall ereignete sich vor über zehn Jahren in Amstetten, wo ein Verdächtiger, der in drei Kirchen Feuer gelegt hatte, erst kürzlich gefasst wurde. Diese Brandstiftungen führten zu einem enormen Schaden von fast einer Million Euro. Die Polizei war damals durch Zeugenaussagen auf den Verdächtigen aufmerksam geworden, der ohne festen Wohnsitz war, was die Festnahme erschwerte. Solche Vorfälle rufen nicht nur Angst in der Bevölkerung hervor, sondern werfen auch Fragen nach den Motiven der Täter auf.
Die Ermittlungen in Bruck an der Leitha laufen weiterhin, und die Behörden sind entschlossen, die Hintergründe dieser Brandstiftung aufzuklären. Es bleibt zu hoffen, dass derartige Vorfälle in Zukunft vermieden werden können, um die Sicherheit der Bürger und die Integrität der Gotteshäuser zu gewährleisten.
Für weitere Details zu diesem Vorfall können Sie die Artikel von meinbezirk.at und noen.at lesen. Diese Quellen bieten umfassende Informationen über die Geschehnisse und die Reaktionen der Gemeinde.