Am Sonntagnachmittag, dem 9. Februar 2026, kam es in Baden bei Wien zu einem bemerkenswerten Stromausfall, der gegen 16.30 Uhr begann. Weite Teile der Stadt waren betroffen, was nicht nur die Haushalte, sondern auch die Ampelanlagen in Mitleidenschaft zog. Um den Verkehr an den betroffenen Kreuzungen zu regeln, war die Polizei im Einsatz. Die Stadtpolizei Baden vermutete einen Kurzschluss in einem Erdkabel als Ursache für die Störung. Rund 2.000 Haushalte mussten ohne Strom auskommen, während die Wiener Netze mit Hochdruck an der Behebung der technischen Probleme arbeiteten und Informationen zur Wiederherstellung der Stromversorgung bereitstellten (Kurier).
In einer solchen Situation ist es für die Betroffenen wichtig, gut vorbereitet zu sein. Der plötzliche Verlust der Stromversorgung kann viele Alltagsabläufe durcheinanderbringen. Die Verbraucherzentralen empfehlen, eine Grundausstattung für den Fall eines Stromausfalls bereitzuhalten. Dazu gehören mehrere alternative Lichtquellen wie Taschenlampen, batteriebetriebene Leuchten und Kerzen. Auch Ersatzbatterien, Akkus und Powerbanks sollten regelmäßig aufgeladen werden, um im Notfall einsatzbereit zu sein. Ein Radio, das mit Batterie oder Kurbel betrieben wird, kann helfen, wichtige Informationen zu erhalten (Verbraucherzentrale).
Maßnahmen zur Vorbereitung
Um im Falle eines Stromausfalls gut gerüstet zu sein, empfiehlt es sich, einen Vorrat an haltbaren Lebensmitteln und Getränken für 3 bis 5 Tage anzulegen. Mindestens zwei Liter Wasser pro Person und Tag sollten eingeplant werden. Auch warme Kleidung, Decken und Schlafsäcke sind nützlich, um sich warm zu halten, falls die Heizung nicht funktioniert. Ein Raum sollte als Rückzugsort gewählt werden, in dem die Türen geschlossen bleiben, um die Wärme zu speichern (BBK).
Bei gasbetriebenen Heizquellen ist es wichtig, auf Sicherheitsvorkehrungen zu achten, beispielsweise auf Sauerstoffmangel- und Zündsicherungen. Die Installation eines Kohlenmonoxid-Warnmelders wird ebenfalls empfohlen, um im Notfall sicher zu bleiben. Regelmäßiges Lüften ist wichtig, besonders wenn Kerzen als Lichtquelle verwendet werden. Fachleute können beratend zur Seite stehen, wenn es um die Installation alternativer Heizquellen geht.
Verhalten während und nach einem Stromausfall
Wenn es zu einem Stromausfall kommt, sollte Ruhe bewahrt werden. Zunächst ist zu prüfen, ob nur die eigene Wohnung oder das gesamte Haus betroffen ist. Der Stromausfall sollte beim örtlichen Netzbetreiber gemeldet werden. Empfindliche Geräte sollten abgeschaltet werden, um Schäden zu vermeiden. Informationen über Radio oder Handy können helfen, einen Überblick über die Situation zu erhalten.
Nach einem Stromausfall sollten elektrische Geräte auf Funktion und mögliche Schäden geprüft werden. Verderbliche Lebensmittel sind zu entsorgen, während Uhren und Geräte neu eingestellt werden müssen. Zudem ist es wichtig, Wasserleitungen und Heizungsanlagen auf Undichtigkeiten zu beobachten, insbesondere bei Frost. Verbraucherzentralen empfehlen, individuelle Vorsorgemaßnahmen an die persönliche Wohnsituation und Gesundheit anzupassen, da umfangreiche Vorräte oder teure Notstromlösungen für private Haushalte in der Regel nicht notwendig sind (Verbraucherzentrale).