In Baden bei Wien hat das Familienunternehmen M.Berger kürzlich eine bedeutende Pressekonferenz veranstaltet, bei der Škoda ein Markenupdate präsentierte. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde das Autohaus als Škoda Green Dealer ausgezeichnet, nur eine Woche nach dem Abschluss eines umfangreichen Umbaus. M.Berger ist nun der zweite Green Dealer in Österreich, nach dem Autohaus Reiser in Straßwalchen. Weitere Standorte für Green Dealer sind bereits in Planung, darunter ein Neubau von Porsche Graz-Liebenau, der bis Ende 2026 realisiert werden soll.

Besonders beeindruckend ist der neue Schauraum von M.Berger, der jetzt vollständig stromautark ist dank einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 50 kWp. Insgesamt wurden 135 kWp installiert. Um Energie effizient zu nutzen, setzt das Autohaus auf Deckenlüftung im Sommer und Fußbodenheizung im Winter. Markus Stifter, der Markenleiter von Škoda, hob die Bedeutung der CO₂-Einsparungen und das Ziel der Zero Emission für die Green Dealer-Standorte hervor. Derzeit sind 15 von 82 Handelsstandorten am Green Dealer-Projekt beteiligt.

Nachhaltigkeit im Fokus

Im Jahr 2023 feiert der Škoda Octavia seinen 30. Geburtstag, und die Verkaufszahlen sprechen für sich: Über 208.000 Octavia wurden in Österreich bislang verkauft. Im Jahr 2025 wurden 7.932 Octavia in Österreich zugelassen, was zu einem Rekordmarktanteil von 10,6 Prozent für Škoda führte. Der Octavia hat bereits zum fünften Mal den ersten Platz in der österreichischen Zulassungsstatistik belegt.

Škoda plant darüber hinaus die Vorstellung des vollelektrischen Modells Epiq in der ersten Hälfte dieses Jahres, mit einer Weltpremiere und Bestellstart im Mai 2026 und der Markteinführung Ende 2026. Auch das neue vollelektrische 7-sitzige Flaggschiff, der Peaq, wird im Sommer 2026 vorgestellt, während die Markteinführung für Ende 2026 vorgesehen ist. Der Škoda Vision O, ein elektrifizierter Kombi, wird als Modell der Zukunft präsentiert, das sich auf Kreislaufwirtschaft und die Nutzung erneuerbarer Materialien konzentriert, mit einer Markteinführung, die für etwa 2030 erwartet wird.

Verantwortung und Compliance

Im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie hat Škoda auch ein Hinweisgebersystem eingerichtet, um gesetzliche Vorschriften und interne Regeln einzuhalten. Ziel dieses Systems ist es, Fehlverhalten von Mitarbeitern und Zulieferern zu erkennen und zu unterbinden. Das Zentrale Aufklärungs-Office, das unabhängig und vertraulich arbeitet, bietet mehrere Kanäle an, über die Meldungen eingereicht werden können, darunter E-Mail, Post, Telefon und eine Online-Plattform. Hinweisgeber*innen genießen dabei Anonymität und Schutz vor Benachteiligung.

In der deutschen Automobilindustrie ist das Bewusstsein für Nachhaltigkeit in den letzten Jahren signifikant gestiegen. Laut einer Studie sehen 93 Prozent der Befragten eine gestiegene Bedeutung von Nachhaltigkeit, insbesondere aufgrund des hohen Regulationsgrades in Bezug auf CO₂-Emissionen. 96 Prozent der Manager bei OEMs betrachten Nachhaltigkeit als zentralen Wert. Dennoch gibt es Herausforderungen: Nur 51 Prozent der Befragten beziehen Lieferanten in ihre Nachhaltigkeitsinitiativen ein, was die Relevanz von Lieferketten für effektive Strategien unterstreicht.

Für Škoda und andere Unternehmen der Branche bleibt es essenziell, diese Herausforderungen anzugehen und innovative Lösungen zu finden, um den Anforderungen des Marktes und der Gesellschaft gerecht zu werden. Der Fortschritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft ist nicht nur eine unternehmerische Notwendigkeit, sondern auch eine Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können die entsprechenden Quellen aufgerufen werden: MeinBezirk, Škoda Nachhaltigkeit, und Deloitte Studie zur Nachhaltigkeit.