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Amstetten, 10.03.2026 – Die Sanierung der B 10 zwischen Geislingen und Amstetten nimmt weiter Gestalt an. Der zweite Bauabschnitt beginnt am 7. April 2026 und bringt umfassende Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und der Langlebigkeit der Strecke mit sich. Die Arbeiten, die voraussichtlich bis zum 1. November 2026 andauern werden, erfordern eine Vollsperrung der B 10 ab der Einmündung zur Schimmelmühle bis zum Abzweig K 1440 nach Wittingen. Diese Maßnahme ist notwendig, da die Fahrbahnbreite keine einbahnige Verkehrsführung zulässt. Umleitungen über die L 1230 Geislingen – Türkheim – Nellingen und die L 1232 Oppingen – Reutti – Amstetten sind eingerichtet.

Im Rahmen des Projekts wird nicht nur die Fahrbahn erneuert, sondern auch zwei neue Stützbauwerke mit einer Länge von etwa 600 Metern errichtet und eine bestehende Stützwand saniert. Da die Baustrecke in einem Wasserschutzgebiet liegt, sind Anpassungen bei der Fahrbahnentwässerung und den Fahrzeugrückhaltesystemen erforderlich. Zudem werden Schutzplanken und der Fahrbahnbelag erneuert. Um den Verkehrsfluss in Amstetten zu regeln, wird an der Einmündung in die B 10 eine Ampel installiert. Für den Umleitungsverkehr sind Halteverbote in der Karl- und Türkheimer Straße in Geislingen notwendig. Die Ampelschaltung am Geislinger Wilhelmsplatz wird ebenfalls angepasst, um den Verkehr zu lenken.

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Fahrbahnmarkierung und Radweg

Im Vorfeld der Bauarbeiten wird es eine Wanderbaustelle geben, die im Bereich der Kreuzung Hauptstraße bis zur Schimmelmühle eingerichtet wird. Die Fahrbahnmarkierung findet am 29. und 30. April 2025 statt, wobei auch der parallel verlaufende Radweg markiert wird. Während dieser Zeit wird eine Fahrspur eingeengt, aber beide Fahrtrichtungen bleiben für den Verkehr geöffnet. Die Markierungsarbeiten erfolgen in verkehrsarmen Zeiten zwischen 8:30 und 15:00 Uhr, was auf witterungsbedingte Verzögerungen zurückzuführen sein kann.

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Die umfassende Sanierung der B 10 umfasst eine Gesamtlänge von rund drei Kilometern und ist in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt wurde 2024 zwischen dem Ortsausgang Geislingen und der Schimmelmühle umgesetzt, wobei auch ein neuer Geh- und Radweg errichtet wurde. Die Planungen für den zweiten Bauabschnitt wurden während des ersten vorangetrieben, und die umfangreichen Leistungen wurden im Herbst 2025 europaweit ausgeschrieben und im Januar 2026 vergeben. Der Bund investiert rund 8,7 Millionen Euro in diese Maßnahme.

Öffentlicher Nahverkehr und weitere Informationen

Für den öffentlichen Nahverkehr gibt es ebenfalls wichtige Informationen: Die Busse von Ulm enden in Amstetten, eine Weiterfahrt mit der Bahn ist jedoch möglich. Der ÖPNV von Geislingen kommend ist ohne Einschränkungen, der Busverkehr endet an der Haltestelle „Friedhof“. Der Geh- und Radweg zwischen der Schimmelmühle und dem K 1440 wird ab Baubeginn mit Unterbrechungen gesperrt, voraussichtlich wird er ab Mitte Juli 2026 wieder frei sein. Für Radfahrende gibt es eine Umleitung über Hofstett am Steig und Weiler ob Helfenstein.

Aktuelle Informationen zu Straßenbaustellen sind auf der Internetseite der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg verfügbar. Auch die VerkehrsInfo BW-App bietet eine praktische Möglichkeit, sich über die Entwicklungen auf den Straßen zu informieren. Weitere Details und aktuelle Daten zur Baustelle finden Sie auf den jeweiligen Webseiten hier und hier.

Diese umfangreiche Sanierung ist ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Region und wird hoffentlich zu einer nachhaltigeren und sichereren Verkehrsführung beitragen.