Am 19. Februar 2026 findet in Wolfsberg eine besondere Seelenmesse statt, die sowohl für Priester und Diakone als auch für die Bevölkerung von großer Bedeutung ist. Die Messe wird vom Generalvikar der Diözese Gurk, Kan. Dr. Johann Sedlmaier, geleitet, während Stadtpfarrer Dr. Christoph Kranicki die Predigt hält. Die liturgische Farbe des Anlasses ist Violett, die traditionell für Übergänge und Verwandlungen steht. Teilnehmer werden gebeten, ihre eigene Albe und Stola mitzubringen.

Die Veranstaltung beginnt mit einer Aufbahrung in der Markuskirche am Donnerstag, 19. Februar, von 10:00 Uhr bis 18:30 Uhr. Der Sarg bleibt nach dem Gottesdienst in der Kirche und verlässt diese am Freitag, 20. Februar, in den Morgenstunden. Es wird eine symbolische Agape nach dem Gottesdienst im Markussaal geben, und die Stadtkapelle Wolfsberg wird die musikalische Gestaltung mit einem Requiem von Julius Fučík übernehmen. Auch der Kirchenchor St. Johann und der Männerchor St. Margarethen werden zur musikalischen Untermalung beitragen. Das Geläut der Markusglocke wird die Messe gebührend beenden. Alle Teilnehmer sind eingeladen, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen, da keine weiteren Wortmeldungen vorgesehen sind.

Wichtige Informationen zur Teilnahme

Für die Teilnahme an dieser besonderen Messe ist eine Anmeldung im Pfarrbüro erforderlich. Interessierte können dies telefonisch unter 04352 2452 oder per E-Mail an wolfsberg@kath-pfarre-kaernten.at erledigen. Anstelle von Blumen und Kerzen werden Spenden für die Stadtpfarre Wolfsberg erbeten. Die IBAN für die Spenden lautet: AT77 5100 0001 2150 9008.

Die Bedeutung der liturgischen Farbe Violett

Die Wahl der liturgischen Farben hat eine lange Tradition und ist nicht nur in der katholischen Kirche, sondern auch in den evangelischen Kirchen von großer Bedeutung. Violett wird häufig mit Bußzeiten assoziiert, wie im Advent und in der Passionszeit. Diese Farbwahl hat sich seit dem 16. Jahrhundert etabliert und zeigt den Charakter eines Sonntags im Kirchenjahr. In der evangelischen Kirche sind die liturgischen Farben klar festgelegt und häufig in Übereinstimmung mit der katholischen Kirche gewählt.

Die Verwendung von Violett ist nicht zufällig; es symbolisiert den Übergang und die Verwandlung, was es besonders passend für eine Seelenmesse macht. Ursprünglich wurden Farben aus der profanen Umwelt in die liturgischen Riten übernommen, doch im Laufe der Zeit entwickelten sich spezifische Farbkanons, die auch regionale Unterschiede berücksichtigten. Die liturgischen Farben sind somit nicht nur ästhetische Elemente, sondern tragen auch eine bestimmte Symbolik, die die Atmosphäre der Zeremonie beeinflusst.

Ein Blick auf die liturgischen Farben

Liturgische Farben sind nicht nur ein Gestaltungselement, sondern auch ein Ausdruck von Tradition und Glauben. In der römisch-katholischen Kirche sind die Farben klar definiert: Weiß für Hochfeste, Rot für Pfingsten und Violett für die Bußzeiten. Diese Farben helfen den Gläubigen, die verschiedenen Zeiten im Kirchenjahr zu verstehen und zu erleben. Der Charakter und die Stimmung der kirchlichen Riten werden durch diese Farben entscheidend geprägt.

Für weiterführende Informationen zu den liturgischen Farben und deren Bedeutung in den verschiedenen Kirchen können Sie die entsprechenden Quellen einsehen: [Katholische Kirche Kärnten](Link), [Remseck Evangelisch](Link), und [Wikipedia](Link).