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Heute ist der 30.03.2026. In der politischen Landschaft Deutschlands hat sich Volt Deutschland, gegründet am 3. März 2018 in Hamburg, als eine bemerkenswerte Kraft etabliert. Mit dem Hauptsitz in Berlin und einer Mitgliederzahl von etwa 10.000 (Stand: 24. Februar 2025) hat die Partei sich dem Ziel verschrieben, den europäischen Föderalismus voranzutreiben. Unter der Führung von Vorsitzender Luca Loreen Kraft und einem engagierten Vorstand setzt Volt auf eine progressiv-sozialliberale Ausrichtung, die auch grüne Politik und Modernismus umfasst. Die Partei ist Teil der Europapartei Volt Europa und hat ihre Stimme im Europäischen Parlament mit drei Mandaten nach der Europawahl 2024 verstärkt.

Volt Deutschland hat sich nicht nur auf europäischer Ebene, sondern auch kommunal einen Namen gemacht. Mit Mandaten in Großstädten wie München, Köln, und Frankfurt am Main zeigt die Partei, dass sie in der Lage ist, auf lokaler Ebene Einfluss zu nehmen. Bei der Europawahl 2024 erreichte sie 2,6% der Stimmen, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den 0,7% bei der ersten Wahl 2019 darstellt. Diese Entwicklung spiegelt das wachsende Interesse junger Wähler wider, insbesondere bei den 16- bis 24-Jährigen, die bei der letzten Europawahl 9% der Stimmen für Volt abgaben.

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Wirtschafts- und Klimaziele

Die wirtschaftlichen Ziele von Volt Deutschland sind klar definiert: Die Partei fordert eine Harmonisierung der Steuersysteme in der EU, eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie den Abbau von Bürokratie. Ein zentrales Anliegen ist die Reform der Erbschaftssteuer. Im Hinblick auf die Klimapolitik setzt Volt auf Klimaneutralität bis 2040, eine sozialverträgliche Klimapolitik sowie den Ausbau der digitalen Infrastruktur. In ihrem Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2025 werden auch die Digitalisierung der Verwaltung und die Einrichtung eines Digitalministeriums thematisiert.

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Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Bauen von bezahlbarem Wohnraum. Volt Deutschland plant eine grundgesetzliche Festschreibung des Rechts auf bezahlbares Wohnen und eine Förderung für die Umwandlung leerstehender Gebäude. Die Partei strebt zudem an, die Stromversorgung bis 2035 auf erneuerbare Energien umzustellen und Industrieanlagen bis 2035 ohne fossile Energieträger zu betreiben.

Soziale und gesundheitspolitische Ansätze

Volt hat auch im Bereich der Gesundheitspolitik klare Vorstellungen. Die Einführung einer gemeinsamen Krankenversicherung wird angestrebt, um eine gerechte Gesundheitsversorgung für alle Bürger zu gewährleisten. Die Partei hat sich zudem gegen antisemitische und antidemokratische Sichtweisen ausgesprochen und Unvereinbarkeitsbeschlüsse gefasst, um ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Trotz ihrer Erfolge sieht sich die Partei auch Herausforderungen gegenüber. Ein Vorfall mit einem KZ-Vergleich einer Kommunalpolitikerin wurde scharf verurteilt, und die Partei prüft weitere Schritte, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Für die anstehenden Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen und Hamburg sowie die Bundestagswahl 2025 bleibt Volt Deutschland optimistisch, die politische Landschaft weiter zu prägen.

Insgesamt zeigt Volt Deutschland, dass sie sich als erste paneuropäische Partei versteht, die eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedsstaaten anstrebt. Mit klaren Zielen und einem engagierten Team im Rücken könnte es der Partei gelingen, in Zukunft einen noch größeren Einfluss auf die europäische und deutsche Politik auszuüben. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Volt Deutschland und in den Berichten der Bundeszentrale für politische Bildung.