Die Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten-Lavanttal hat sich auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin präsentiert. Robert Karlhofer, Geschäftsführer der Region, wirbt dort für einen Urlaub in den malerischen Bezirken Völkermarkt und Wolfsberg. Ziel der Teilnahme ist es, die Attraktivität der Region zu steigern und mehr Gäste anzulocken. Besonders im Fokus der Werbekampagne stehen die verbesserten Verbindungen der Koralmbahn und der Westbahn, die Südkärnten besser an die Städte Graz und Wien anbinden.
Die Region profitiert bereits von einem zunehmenden Interesse an den Bahnhöfen, insbesondere dem Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See, der von den Kunden zunehmend wahrgenommen wird. Die ÖBB bedient den Halt in St. Paul und teilweise in Kühnsdorf, während die Westbahn derzeit drei tägliche Verbindungen in Kühnsdorf pro Richtung anbietet. Ab dem 26. März wird das Angebot auf fünf Verbindungen an starken Reisetagen ausgeweitet, und ab dem 29. Mai wird es sogar fünf tägliche Verbindungen pro Richtung auf der Südstrecke geben. Die Westbahn prüft kontinuierlich Erweiterungen der Frequenzen, abhängig von der Nachfrage und der Infrastruktur.
Neues aus der Bahnwelt
Die Koralmbahn, die am 14. Dezember 2025 nach 27 Jahren Bauzeit eröffnet wird, wird das Herzstück dieser Entwicklungsstrategie bilden. Mit einer neuen Strecke von 130 Kilometern, von denen rund 50 Kilometer Tunnel sind, wird der Koralmtunnel, der mit 33 Kilometern der sechstlängste Eisenbahntunnel der Welt ist, eine zentrale Rolle spielen. Diese neue Verbindung wird nicht nur die Fahrtzeit von Graz nach Klagenfurt auf 41 Minuten reduzieren, sondern auch neue Verbindungen zwischen Graz, Villach, Salzburg und München schaffen.
Die ÖBB begrüßen die Erweiterungen des Westbahn-Angebots und planen, ihren Fahrplan nicht zu ändern. Sie bieten 29 tägliche Verbindungen von Graz nach Klagenfurt an, was die Region gut an das überregionale Verkehrsnetz anbindet. An Wochentagen halten die ÖBB-Fernverkehrszüge am Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See sechsmal, an Wochenenden sogar achtmal. Zudem sorgt ein Halbstundentakt der S-Bahn für eine ausgezeichnete Anbindung.
Wettbewerb und Qualität
Die Westbahn sieht den Wettbewerb mit den ÖBB als wichtig für ein besseres Angebot und eine höhere Qualität. Während ein Halt der Westbahn in St. Paul derzeit nicht geplant ist, werden neue Haltepunktoptionen in Betracht gezogen. Die Region Südkärnten verzeichnet zudem Zuwächse bei Urlaubern aus Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn, was die Bedeutung des internationalen Reiseverkehrs unterstreicht.
Insgesamt zeigt sich, dass die Kombination aus attraktiven Reiseverbindungen und der Schönheit der Landschaft in Südkärnten eine vielversprechende Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Tourismus in dieser Region bildet. Weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen finden Sie auf Krone.at.





