Am vergangenen Wochenende fand im Kulturverein Drava in Schwabegg ein besonderer Erzählabend statt, der die Besucher auf eine eindrucksvolle Reise durch die kulturellen und geschichtlichen Landschaften Armeniens und Georgiens mitnahm. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg: Die hohe Besucherzahl und das aufmerksame Publikum zeugten von einer großen Begeisterung für die Vorträge, die von drei Pädagoginnen und einer ORF-Journalistin gehalten wurden. Obmann Jakob Logar und Stellvertreterin Victoria Meklin begrüßten die Gäste herzlich und führten durch den Abend.

Besonders berührend war der Beitrag von Christine Meklin-Sumnitsch, die Armenien als einen Ort mit stiller Kraft und spirituellen Orten beschrieb. Georgien hingegen wurde als lebensfreudig und kulturell vielfältig präsentiert, mit einer spürbaren Aufbruchsstimmung. Die Reisenden gaben auch sensible Einblicke in die politische Lage im Kaukasus und trugen damit zur Vertiefung des Verständnisses für diese Region bei. Ihr Fazit? Die Reise war eine große menschliche und kulturelle Bereicherung. Unter den Anwesenden befanden sich auch namhafte Persönlichkeiten wie der Künstler Robert Koch, der ehemalige Bankdirektor Rudi Kontschitsch und die Kulturvereins-Obfrau Verena Jamer.

Kulturelle Schätze im Kaukasus

Die Region Kaukasus, die Armenien und Georgien umfasst, ist reich an kulturellen Schätzen und beeindruckenden Landschaften. So bietet beispielsweise die Reise durch Aserbaidschan, Georgien und Armenien viele Höhepunkte, die den Reisenden in ihren Bann ziehen. Der erste Tag beginnt in Baku, Aserbaidschan, mit einem Willkommens-Dinner in einem traditionellen Restaurant. Am zweiten Tag steht eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, die nicht nur die Altstadt (UNESCO-Welterbe), sondern auch moderne Architektur umfasst.

Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch des Gobustan-Schutzgebiets, wo beeindruckende Felszeichnungen zu bestaunen sind. Die Reise führt über malerische Routen, wie zum Beispiel zur Weinregion Kachetien in Georgien und zu den historischen Klöstern Alt- und Neu-Schuamta. Ein Besuch im Trusso-Tal und am Gergeti-Plateau mit Blick auf den majestätischen Berg Kazbek rundet das Erlebnis ab. Die Faszination dieser Reisen zeigt sich auch in den lokalen Weinproben und regionalen Köstlichkeiten, die den Besuchern einen tieferen Einblick in die kulinarische Kultur der Region bieten. Interessierte können weitere Informationen zu diesen Reisen unter Geoplan Reisen nachlesen.

Religiöse Stätten und alte Kulturen

Ein weiteres Highlight der Reisen in den Kaukasus sind die zahlreichen religiösen Stätten, die eine tiefere Verbindung zur Geschichte und Kultur der Region bieten. Beispielsweise ist das Kloster Chor Virap nahe der türkischen Grenze zu erwähnen, von wo aus man bei klarer Sicht einen atemberaubenden Blick auf den biblischen Berg Ararat hat. Diese Verbindung von Landschaft, Geschichte und religiöser Überlieferung ist einzigartig. Bei einem Besuch des Klosters Noravank, das für seine außergewöhnliche Architektur bekannt ist, können Reisende die Schönheit der roten Felsschlucht bewundern.

Die Weinregion Vayots Dzor lädt dazu ein, lokale Winzer zu besuchen, um die armenische Weinkultur hautnah zu erleben. Eine Weinprobe und ein regionales Mittagessen runden den Ausflug ab. Diese Erlebnisse zeigen die tief verwurzelte Geschichte und die kulturelle Vielfalt, die sowohl Armenien als auch Georgien zu bieten haben. Für weitere Informationen zu diesen kulturellen Reisen kann die Webseite von Emmaus Reisen besucht werden.

Insgesamt ist der Kaukasus eine Region voller Geschichten, Eindrücke und Begegnungen, die nicht nur die Reisenden, sondern auch das Publikum des Erzählabends in Schwabegg nachhaltig berührt hat.