Heute ist der 12.03.2026 und in Völkermarkt tut sich einiges in Sachen Straßeninfrastruktur. Das Straßenbaureferat des Landes Kärnten hat ein ehrgeiziges Straßenbauprogramm für das Jahr 2026 auf die Beine gestellt. Über 46 Millionen Euro werden in diesem Jahr in die Instandhaltung, Sanierung und den Ausbau von Straßen, Brücken und Radwegen investiert. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber hebt hervor, dass trotz finanzieller Herausforderungen das Investitionsniveau gehalten wird. Dies ist besonders wichtig, um sowohl den Zentralraum als auch ländliche Regionen nicht aus den Augen zu verlieren.
In den Bezirken Wolfsberg und Völkermarkt werden nun über 30 Bau- und Planungsprojekte umgesetzt, für die rund fünf Millionen Euro eingeplant sind. Zu den bedeutendsten Projekten im Lavanttal zählen die Fortführung der Arbeiten an der L149 Koralm Straße, wo Stützmauern gebaut und ein 400 Meter langer Fahrbahnabschnitt generalsaniert werden. Hierfür sind knapp 500.000 Euro vorgesehen. Auch die Sanierung der L137 Weißenbachstraße in St. Margarethen, die etwa 400.000 Euro kosten wird, steht auf der Liste. Weitere Sanierungsmaßnahmen betreffen die B70 Packer Straße sowie die Autobahnabfahrt Völkermarkt-Ost.
Brücken und Radwege im Fokus
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung der Brückeninfrastruktur, für die über eine Million Euro bereitgestellt werden. Dies zeigt, wie wichtig die Sicherheit und Langlebigkeit der Verkehrswege ist. Auch Radweg-Projekte sind in Planung: Die Umbauten der Eisenbahnbrücke Tainach-Stein zu einer Radwegbrücke und die Fortsetzung der Sanierungsarbeiten am R1 Drauradweg sind nur einige Beispiele. Hierfür werden insgesamt 250.000 Euro in die Hand genommen, um die Region für Radfahrer noch attraktiver zu gestalten.
Zusätzlich plant die Landesregierung einen Lückenschluss des R1 zum Klopeiner See sowie eine Verlegung der Radwegquerung über die B81 in Schwabegg. Solche Maßnahmen sind nicht nur für den Freizeitverkehr wichtig, sondern fördern auch die umweltfreundliche Mobilität in der Region. Die Planungsarbeiten für den Umbau des Johannesberg- und Langenbergtunnels zu Radwegtunneln sind ebenfalls in vollem Gange.
Innovationen und Effizienzsteigerungen
Doch nicht nur in Kärnten wird kräftig investiert. Auch bundesweit ist die Bundesregierung aktiv, wenn es um die Verkehrsinfrastruktur geht. Bis 2029 sind Rekordinvestitionen von insgesamt 169 Milliarden Euro geplant, um die Verkehrsadern in Deutschland zu modernisieren und auszubauen. Im Jahr 2026 allein sollen über 33 Milliarden Euro für Schienen, Straßen und Wasserwege bereitgestellt werden. Dies ist ein Anstieg von über 25 Prozent im Vergleich zu den Vorjahren.
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Einführung einer digitalen Datenplattform zur effizienten Projektabwicklung, die die Bauwirtschaft stabilisieren soll. Durch innovative technische Lösungen, wie die Wiederverwertung von Altasphalt, wird zudem ein Fokus auf Ressourcenschonung gelegt. So findet in Kärnten nicht nur ein Ausbau, sondern auch ein smarter Umgang mit bestehenden Ressourcen statt.
Zusammengefasst zeigt sich, dass sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene große Anstrengungen unternommen werden, um die Infrastruktur zukunftssicher zu gestalten. In Kärnten wird mit einem gut durchdachten Straßenbauprogramm die Basis für eine funktionierende Verkehrsstruktur gelegt, die letztlich der gesamten Bevölkerung zugutekommt. Wer mehr über die konkreten Projekte erfahren möchte, findet dazu detaillierte Informationen in den Berichten des Straßenbaureferats des Landes Kärnten und auf den entsprechenden Websites. (Quelle, Quelle, Quelle).





