Am Samstagabend kam es auf der L35 im Bereich Hüttendorf zu einem Verkehrsunfall, der einen Sirenenalarm auslöste. Die Fahrzeuglenkerin geriet aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und das Auto kam im Straßengraben zum Stillstand. Glücklicherweise blieb die Lenkerin unverletzt. Dutzende Einsatzkräfte waren vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die erforderlichen Maßnahmen durchzuführen. Nach Abschluss des Einsatzes kehrten die Kräfte in ihre Rüsthäuser zurück. Ein Abschleppunternehmen wurde mit der Bergung des Fahrzeugs beauftragt. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Kreuth (TLFA 3000 und MTF), die Freiwillige Feuerwehr Bad Bleiberg, das Rote Kreuz Kärnten und die Polizei Kärnten. Weitere Informationen zu diesem Vorfall finden Sie in einem Artikel von 5 Minuten.
In der gleichen Region ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Bleiberger Landesstraße (L 35). Ein 19-Jähriger erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und begab sich selbstständig ins LKH Villach. Eine 38-jährige Lenkerin aus dem Bezirk Villach sowie drei mitfahrende Kinder wurden ebenfalls unbestimmten Grades verletzt und mussten von der Rettung ins LKH Villach gebracht werden. Der 49-jährige Lenker des zweiten entgegenkommenden Fahrzeugs wurde schwer verletzt und musste von der Feuerwehr aus seinem PKW befreit. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber RK 1 ins LKH Villach transportiert. Auch die im PKW des 49-Jährigen mitfahrende Mutter erlitt schwere Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung ins LKH Villach gebracht. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden, was die Dramatik des Unfalls unterstreicht. Zahlreiche Rettungsfahrzeuge sowie Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Bleiberg, Pogöriach und der HF Villach waren im Einsatz. Detaillierte Informationen dazu finden Sie im Artikel vom Gailtal-Journal.
Verkehrsunfälle in Deutschland: Ein besorgniserregender Trend
Die jüngsten Vorfälle auf der L35 werfen ein Schlaglicht auf die allgemeine Verkehrssicherheit. Im Jahr 2024 gab es in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle, was zwar einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt, jedoch weiterhin Anlass zur Besorgnis gibt. Die Zahl der Unfälle mit Sachschäden ist gestiegen, während die Zahl der Unfälle mit Personenschäden auf einem ähnlichen Niveau wie 1955 blieb. Die Verkehrstoten in Deutschland sanken von 19.193 im Jahr 1970 auf 2.770 im Jahr 2024, was zeigt, dass zwar Fortschritte gemacht wurden, der Abwärtstrend jedoch seit den frühen 2010ern langsamer geworden ist.
Das Ziel der „Vision Zero“, keine Verkehrstoten bis 2050, wird von den Verkehrsministern der EU angestrebt. Dennoch bleibt die Herausforderung groß, denn die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind ungenügender Abstand, nicht angepasste Geschwindigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss. Besonders alarmierend ist, dass 40% der alkoholbedingten Unfälle 2024 zu Personenschäden führten. Auch die wachsende Zahl an Unfällen mit E-Bikes und E-Scootern ist nicht zu ignorieren. Im Jahr 2024 gab es 26.057 verletzte oder getötete E-Bike-Fahrer. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, sind bessere Infrastruktur, ein erhöhtes Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer und die Einführung autonomer Fahrzeuge erforderlich. Weitere Informationen zu diesem Thema sind auf Statista zu finden.