Am 27. Februar 2026 fand die mit Spannung erwartete Premierenfahrt von Wien nach Villach statt, die zur Feier des Starts der Westbahn auf der Südstrecke organisiert wurde. Unter dem Motto „Kunst und Kultur auf Schiene in Kärnten/Koroška“ erlebten die Passagiere eine rund dreieinhalbstündige Fahrt voller künstlerischer Highlights und kultureller Darbietungen. Der neue Hochgeschwindigkeitszug des Typs „SMILE“ von Stadler, der für diese Veranstaltung zum Einsatz kam, war nicht nur schnell, sondern auch mit Kultursujets foliert, die verschiedene kulturelle Einrichtungen in Kärnten präsentierten.
Die Westbahn hatte sich mit einem kreativen Team, bestehend aus Nadja Kayali, Florian Eisner, Andreas Ickelsheimer und Arthur Ottowitz, zusammengetan, um ein abwechslungsreiches Bordprogramm zu gestalten, das während der Fahrt in neun Waggons stattfand. Neun Künstlergruppen aus Kärnten sorgten dafür, dass die Passagiere die kulturelle Vielfalt der Region hautnah erleben konnten. Zu den künstlerischen Beiträgen gehörten unter anderem Theateraufführungen, Musikdarbietungen und Tanzperformances, die alle das kreative Potenzial Kärntens unter Beweis stellten.
Ein Empfang voller Höhepunkte
Die Fahrt begann in Wien und führte über Zwischenhalte in Graz und Klagenfurt, wo die Passagiere mit musikalischen und performativen Beiträgen des Stadttheaters Klagenfurt empfangen wurden. In Villach fand ein Festakt statt, der von verschiedenen Kapellen und Künstlern gestaltet wurde. Landeshauptmann Peter Kaiser betonte die Bedeutung dieser neuen Verbindung für Kärnten, während Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig die Westbahn als einen wichtigen Partner für den öffentlichen Verkehr in der Region lobte. Auch Villachs Bürgermeister Günther Albel äußerte sich zuversichtlich über die charmante und kluge Verbindung von Verkehr und Kultur.
Kulturelle Vielfalt im Zug
Das Bordprogramm war äußerst vielfältig und bot für jeden Geschmack etwas. Unter den Künstlern fanden sich das Ensemble Porcia mit ihrem „Bundesbahnblues“, das Hillibilli Trio mit dreistimmigem Gesang und das Duo Sonoma, das mit ihrer Musik von zwei Schwestern begeisterte. Weitere Highlights waren das Werk des Werner Berg Museums und des Heunburg Theaters, das Schauspiel und bildende Kunst miteinander verknüpfte. Auch zeitgenössische Musik von der Company of Music und literarische Beiträge von Lojze Wieser & Barbara Maier, die an das Reisen mit der Eisenbahn erinnerten, sorgten für ein abwechslungsreiches Erlebnis.
Diese innovative Verbindung von moderner Mobilität und der Kärntner Kulturlandschaft zeigt eindrucksvoll, wie Verkehr und Kultur miteinander verschmelzen können. Im Rahmen dieser Premierenfahrt unterstrich Westbahn-Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner die kulturelle Vielfalt der Region, während Geschäftsführer Marco Ramsbacher die Bedeutung dieser Initiative für die kulturelle Identität Kärntens hervorhob. Die Westbahn setzt nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auch auf Qualität, um ihren Fahrgästen ein besseres Reiseerlebnis zu bieten.
Die Premiere der Westbahn auf der Südstrecke ist nicht nur ein bedeutender Schritt für die Mobilität in Kärnten, sondern auch ein Zeichen für die Wertschätzung der regionalen Kultur. Diese Initiative könnte als Modell für ähnliche Projekte in anderen Regionen dienen und zeigt, wie wichtig es ist, Mobilität und Kultur miteinander zu verbinden. Weitere Informationen zu dieser faszinierenden Reise finden Sie in den Artikeln auf lok-report.de und westbahn.at.