In Villach, wo die Koralmbahn seit Mitte Dezember den öffentlichen Verkehr revolutioniert hat, stehen jetzt einige umfassende Veränderungen an. Diese Umstellung brachte nicht nur eine neue Anbindung, sondern auch massive Anpassungen im Linienverkehr mit sich. Der Verkehrsreferent Stadtrat Sascha Jabali Adeh erläuterte, dass trotz der herausfordernden Ausgangslage bemüht wurde, die Bedürfnisse der Nutzer zu bedienen. Insbesondere die Rückmeldungen der Schüler:innen wurden ernst genommen, und bereits ab dem 16. Februar wird es Anpassungen geben, die speziell auf die Anforderungen der Schüler:innen ausgerichtet sind. Diese Anpassungen sind notwendig geworden, da die Umstellung des Bustaktes an die neuen Zugzeiten einige Schwierigkeiten für die Schüler:innen im Linienverkehr mit sich gebracht hat.

Die geplanten Änderungen fokussieren sich vor allem auf Verbesserungen für die Volksschüler:innen. So wird beispielsweise die Linie 3 in Schul- und Ferienzeiten aufgeteilt. Der Schülerkurs von St. Ulrich fährt nun bereits um 7:36 Uhr statt um 7:43 Uhr ab, während die neue Abfahrt vom Hauptbahnhof Richtung St. Ulrich auf 7:21 Uhr vorverlegt wurde. Auch auf der Linie 9 gibt es eine ähnliche Auftrennung und die Abfahrt von Möltschach wird um sechs Minuten auf 7:03 Uhr vorverlegt. Die Verbesserungen zielen darauf ab, den Bedürfnissen der Schüler:innen gerecht zu werden, um den Schulweg unkomplizierter zu gestalten.

Konkrete Anpassungen im Linienverkehr

Ein weiteres Beispiel ist die Linie 7, die nun einen zusätzlichen Schülerkurs von Hauptbahnhof nach Lind um 7:25 Uhr einführt, sodass die Ankunft im Schulzentrum um 7:30 Uhr erfolgt. Auch die Linie 30 erfährt signifikante Änderungen: Die Abfahrt am Hauptbahnhof in Richtung Schütt wird auf 6:27 Uhr verschoben, während die Rückfahrt von Oberschütt zum Hauptbahnhof nun um 6:50 Uhr stattfindet. Zudem entfällt die bisherige Verstärkerfahrt durch den Mikro-BUS:SI, was die Effizienz des Schulsystems weiter steigern soll.

Die Linie M1 wird ebenfalls angepasst, um eine bessere Nutzbarkeit für die Schüler:innen vom Schulzentrum Lind und der VS Vassach zu gewährleisten. Die Abfahrt wird von 7:05 Uhr auf 7:20 Uhr verlegt. Alle Änderungen werden durch Durchsagen und Aushänge in den Bussen und an den Haltestellen kommuniziert, sodass alle Fahrgäste immer informiert sind.

Hintergrund und Ausblick

Die umfangreichen Vorbereitungen auf die Umstellungen begannen bereits Monate vor dem offiziellen Start der Koralmbahn. Die Notwendigkeit, die S-Bahn-Zeiten anzupassen, war unvermeidlich, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Dennoch wurde auch auf die fehlenden zusätzlichen Budgetmittel hingewiesen, die die Umsetzung der Änderungen erschweren. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Ausmaß der aufgetretenen Probleme im Verhältnis zur Größenordnung der Umstellung begrenzt. Die Stadt Villach und die Verkehrsunternehmen haben sich verpflichtet, die Rückmeldungen der Nutzer ernst zu nehmen und kontinuierlich nach Verbesserungsmöglichkeiten zu suchen.

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass ab dem 8. September 2023 die Qualität des Nahverkehrs in Kärnten weiter verbessert wird. Das Pendler:innenpaket 2025 soll die letzten Taktlücken zwischen Klagenfurt und Villach schließen und somit den öffentlichen Verkehr noch attraktiver machen. Diese Verbesserungen kommen nicht nur Schüler:innen zugute, sondern auch Berufspendler:innen, Studierenden, Freizeitreisenden und Tourist:innen. Ein durchgehender Halbstundentakt zwischen Klagenfurt und Villach wird eingeführt, und die Ausweitung der Postbus-Verbindungen soll entlegene Orte besser erreichen. Das Ziel ist klar: Der öffentliche Verkehr soll klimafreundlicher und zugänglicher gestaltet werden.

Für weitere Informationen über die aktuellen Anpassungen im öffentlichen Verkehr in Villach, besuchen Sie bitte diese Quelle oder lesen Sie mehr über die allgemeinen Entwicklungen im Nahverkehr in Kärnten in dieser Quelle. Auch für einen umfassenden Ausblick auf die zukünftigen Verbesserungen im Nahverkehr steht Ihnen diese Quelle zur Verfügung.