In der Nacht vom 17. Februar 2026 kam es zu einem Brand im Keller eines Mehrparteienhauses im Bezirk Villach-Land. Um 1.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, da die Ursache des Brandes bislang unbekannt ist. Es wird jedoch vermutet, dass möglicherweise im Keller geladene Akkus für das Feuer verantwortlich sein könnten. Während die Feuerwehr Velden im Einsatz war, wurde berichtet, dass eine Familie im 2. Obergeschoss vom Rauch eingeschlossen war und nicht selbstständig fliehen konnte, während eine weitere Familie im Erdgeschoss ihre Wohnung erfolgreich verlassen konnte. Dank des Einsatzes eines Atemschutztrupps der Feuerwehr konnte die eingeschlossene Familie gerettet werden.
Parallel zur Menschenrettung wurde die Brandbekämpfung im Keller durchgeführt. Insgesamt waren 40 Feuerwehrmitglieder von verschiedenen Feuerwehren, darunter FF Velden, Lind ob Velden, Augsdorf, Rosegg und Kerschdorf, im Einsatz. Diverse Einrichtungsgegenstände im Keller wurden durch den Brand beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, und die Schadenssumme kann derzeit noch nicht beziffert werden. Weitere Details zu den Gefahren von Akku-Bränden sind jedoch von großer Bedeutung, insbesondere in Anbetracht der aktuellen Vorfälle.
Die Gefahren von Lithium-Ionen-Akkus
Brände von Lithium-Ionen-Akkus sind besonders gefährlich. Diese Akkus, die in E-Rollern, Pedelecs und Elektroautos verbaut sind, erzeugen intensive Hitze, die schwer zu kontrollieren ist. Norbert Fischer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Hessen, hebt die Risiken hervor, die durch die hohe Energiedichte dieser Akkus entstehen. Ein ähnlicher Vorfall in Bad Wildungen, Nordhessen, zeigte, wie gefährlich solche Brände sein können, als ein technischer Defekt eines E-Roller-Akkus einen Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus auslöste. Der Gebäudekomplex wurde stark verqualmt, aber das Feuer griff glücklicherweise nicht auf andere Etagen über, und die betroffenen Bewohner konnten nach einer Untersuchung wegen Verdachts auf Rauchvergiftung schnell entlassen werden.
Brennende Lithium-Ionen-Akkus stellen zahlreiche Herausforderungen für die Feuerwehr dar. Die starke Hitzeentwicklung kann umliegende Gegenstände entzünden, während giftige Gase freigesetzt werden können. Zudem muss Löschwasser fachgerecht entsorgt werden, und eine langfristige Kontrolle nach einem Akku-Brand ist notwendig. Präventionsmaßnahmen sind daher von entscheidender Bedeutung: Akkus sollten nicht in Abwesenheit geladen werden, und es ist wichtig, auf Warnzeichen wie ungewöhnliche Geräusche, starke Erwärmung, Rauchentwicklung oder Verformungen zu achten. Außerdem sollten Akkus auf nicht brennbarem Untergrund ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Frost geladen und ungenutzte Akkus kühl und trocken in geeigneten Behältern gelagert werden.
Im Brandfall richtig reagieren
Im Falle eines Brandes ist es wichtig, umgehend die Feuerwehr zu alarmieren und andere Bewohner zu warnen. Versuchen Sie nicht, das Feuer selbst zu löschen, und verlassen Sie sofort die Wohnung. Akkus sollten nicht bewegt werden, um den Austritt giftiger Gase zu vermeiden. Diese Hinweise sollten ernst genommen werden, um das Risiko von Bränden zu minimieren und die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.
Für weitere Informationen und zur Vertiefung der Thematik rund um Brandschutz bei Lithium-Ionen-Akkus finden Sie umfassende Informationen auf der Seite feuertrutz.de.