In Kärnten, Österreich, gibt es ein faszinierendes Technikmuseum, das die Herzen von Technik- und Geschichtsinteressierten höherschlagen lässt. Das Museum beherbergt hunderte historischer Fahrzeuge, von Lokomotiven über Straßenbahnen bis hin zu Bussen und Schiffen. Betrieben wird dieses beeindruckende Projekt vom Verein Nostalgiebahnen in Kärnten, dessen ehrenamtliche Mitglieder seit über 30 Jahren unermüdlich daran arbeiten, die historischen Fahrzeuge zu restaurieren.

Mit jährlich etwa 100 engagierten Enthusiasten, darunter Familien und Paare, werden unzählige Arbeitsstunden in die Saisonvorbereitung investiert. Der Vorsitzende und Gründungsmitglied Hans-Georg Prix hat mit seinem Team über die Jahre hinweg bis zu 4.000 Exponate zusammengetragen. Darunter finden sich nicht nur historische Feuerwehrwagen und alte Polizeibusse, sondern auch ein ganz besonderes Erlebnis: Die Fahrzeuge werden auf eigens geschaffenen Strecken der Öffentlichkeit präsentiert, und die Freude der Fahrgäste beim Reisen mit den Dampfloks ist eine wichtige Motivation für die Mitglieder des Vereins. Um mehr über diese beeindruckenden Aktivitäten zu erfahren, können Interessierte einen Blick auf die Quelle werfen.

Der Verein und seine Angebote

Gegründet im Jahr 1990, hat sich der Verein „Nostalgiebahnen in Kärnten“ als gemeinnützige Organisation etabliert, die sich der Erhaltung und dem Betrieb technischer Kulturgüter widmet. Die Aktivitäten des Vereins sind vielfältig: Neben dem Betrieb einer eigenen Bahnlinie umfasst das Angebot die Erhaltung mehrerer historischer Lokomotiven und Wagen sowie die Organisation von Sonderfahrten außerhalb der eigenen Strecke. Besonders beliebt sind auch die zwei Nostalgieschiffe, die auf dem Wörthersee fahren und für Hochzeiten und Geburtstagsfeste gebucht werden können.

Ein weiteres Highlight ist die Flotte von mehr als einem Dutzend historischen Autobussen ab Baujahr 1949, die für spannende Ausflüge zur Verfügung stehen. Zudem lässt der Verein das Nahverkehrserlebnis mit der Straßenbahnlinie „Histotram“ in Ferlach und der „Lendcanaltramway“ in Klagenfurt wiederaufleben. An der Einstiegsstelle der Lendcanaltramway befindet sich das „Stadtverkehrsmuseum und Kinomuseum Klagenfurt“. Das Museum hat auch das zweitgrößte Technik- und Verkehrsmuseum Österreichs, das „Historama“, in den ehemaligen Hallen des Eisenwerkes KESTAG in Ferlach geschaffen.

Das Historama: Ein Blick in die Vergangenheit

Das „Historama“ bietet auf über 4.700 m² Ausstellungsfläche faszinierende Einblicke in das Verkehrsgeschehen und die Technik vergangener Tage. Besucher können sich auf historische Pkw, Lkw, Feuerwehren, Straßenbahnen, Busse und Industriemaschinen freuen. Besonders für Kinder gibt es zahlreiche Attraktionen, darunter eine Rätselrallye, eine Modellbahn und einen Kinderspielbereich. Für die Fahrt in den „Rosentaler Nostalgiezügen“ gibt es eine Kombikarte, die an Samstagen und Sonntagen vom 6.7. bis 8.9. gültig ist.

Die Öffnungszeiten des Museums variieren je nach Saison: In der Vorsaison ist es täglich zwischen 11 und 16 Uhr geöffnet, während in der Hauptsaison von Dienstag bis Freitag von 9.30 bis 13.30 Uhr und am Wochenende von 11 bis 16 Uhr Besuch empfangen wird. Hunde sind im Museum nicht erlaubt, was für viele Besucher eine Erleichterung darstellt. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Aktivitäten sind auf der Webseite des Museums zu finden.

So wird der Besuch des Technikmuseums in Kärnten nicht nur zu einer nostalgischen Zeitreise, sondern auch zu einem spannenden Abenteuer für die ganze Familie. Ob bei einer Fahrt mit der Dampflok oder beim Erkunden der vielfältigen Exponate – hier wird Geschichte lebendig!