Heute ist der 25.02.2026 und die Straßeninfrastruktur in Kärnten erfährt eine umfassende Aufwertung. Das Land Kärnten hat für das Jahr 2026 insgesamt 46 Millionen Euro in Straßen, Brücken und Radwege investiert. Davon fließen rund 5 Millionen Euro in die Bezirke St. Veit und Feldkirchen, verteilt auf etwa 25 Projekte. Diese Investitionen sind nicht nur ein Zeichen der Verbesserung, sondern auch eine Notwendigkeit in einer Region, die auf gut ausgebaute Verkehrswege angewiesen ist. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Das größte Projekt in diesem Rahmen ist die Generalsanierung der B93 Gurktalstraße in der Enge Gurk, für die über 2 Millionen Euro eingeplant sind. Ein Viertel dieser Summe wird bereits in diesem Jahr verwendet. Die weiteren Projekte umfassen wichtige Sicherungsmaßnahmen und Sanierungen, darunter die L46 Teuchenstraße mit Investitionen von rund 1 Million Euro nach einem Felssturz sowie der Vollausbau eines 1,85 Kilometer langen Abschnitts der L62a Wöbringer Straße, der mit 1,6 Millionen Euro finanziert wird und bis August 2026 abgeschlossen sein soll.

Vielfältige Maßnahmen für Sicherheit und Verkehr

Die Straßeninfrastruktur wird nicht nur durch groß angelegte Projekte verbessert. Auch kleinere Maßnahmen sind von großer Bedeutung. So sind unter anderem die Sanierung der L91 Klippitztörl-Straße für rund 500.000 Euro und verschiedene Sanierungsarbeiten an der L89 Mosinzer Straße sowie der L71 Zollfeldstraße und der L90 Knappenberger Straße geplant. Besonders erwähnenswert sind die Hangsicherungs- und Verbauungsmaßnahmen auf schwierigen Straßenabschnitten, wie der L79 Falkertsee Straße, wo für etwa 225.000 Euro die Böschung nach Hangrutschungen gesichert wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Investitionen ist der Fokus auf den Radverkehr. Hierzu zählen unter anderem die Querung der B95 Turracher Straße zur Schließung einer Lücke am R2 Ossiacher-Radweg für 250.000 Euro und der Bau eines drei Meter breiten Radweges auf der L62 Metnitzer Straße in Friesach für rund 270.000 Euro. Diese Projekte zeigen, dass das Land Kärnten auch an die Bedürfnisse der Radfahrer denkt und die Verkehrsinfrastruktur insgesamt sicherer und nutzerfreundlicher gestalten möchte.

Umfangreiche Maßnahmen in weiteren Bezirken

Das Bauprogramm des Landes Kärnten geht jedoch über die Bezirke St. Veit und Feldkirchen hinaus. In den Bezirken Spittal, Villach und Hermagor sind ebenfalls umfangreiche Projekte geplant, die mehr als die Hälfte des Baubudgets für 2023 in Anspruch nehmen. Insbesondere im Bezirk Spittal sind die größten Straßenbauprojekte vorgesehen, mit einer Gesamtinvestition von 16,7 Millionen Euro. Dazu gehören die Fortführung der Generalsanierung der Mölltal Straße und der Bau eines Radweges durch die Lieserschlucht. Hier erfahren Sie mehr über die Projekte in diesen Regionen.

Zusätzlich wird im Lavanttal eine Summe von rund 4,3 Millionen Euro in verschiedene Baustellen investiert, darunter die Generalsanierung der Koralmstraße und der Bau von Lärmminderungsmaßnahmen in St. Paul. Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie zur Verbesserung der Straßenbedingungen in Kärnten, die auch innovative Lösungen wie das Recycling von abgetragenem Asphalt umfasst, um Materialien wiederzuverwenden und die Umwelt zu schonen.

Langfristige Ziele und Prioritäten

Die Prioritäten für die Baumaßnahmen in Kärnten wurden im Jahr 2023 neu festgelegt, basierend auf einer digitalen Zustandserfassung des Landesstraßennetzes. Über 70 Prozent der Landesstraßen befinden sich in gutem bis mittlerem Zustand, während knapp 30 Prozent als schlecht bis sehr schlecht eingestuft werden. Das langfristige Ziel ist es, die Straßenbedingungen so zu verbessern, dass die Güteklasse 3 das untere Mindestmaß darstellt. Weitere Informationen zu diesen Zielen finden Sie hier.

Die umfassenden Investitionen in die Straßeninfrastruktur sind nicht nur eine Reaktion auf bestehende Herausforderungen, sondern auch ein Schritt in die Zukunft, um sowohl die Sicherheit als auch die Verkehrsanbindung in der Region Kärnten zu gewährleisten.