Im malerischen Spittal an der Drau wird im März die Komödie „RESET – Alles auf Anfang!“ von Roman Frankl und Michael Niavarani auf die Bühne gebracht. Diese unterhaltsame Inszenierung der Spielgemeinschaft Pusarnitz verspricht nicht nur pointierte Dialoge, sondern auch überraschende Wendungen und eine gehörige Portion Spielfreude. Die Handlung dreht sich um den Protagonisten Herbert, einen erfolgreichen Geschäftsmann, der nach einem Autounfall sein Gedächtnis verliert. Dabei muss er sich mit einem Leben auseinandersetzen, das ihm von seiner hysterischen Ehefrau, seiner Geliebten und seinem besten Freund neu gestaltet werden soll. Die Themen Wahrheit und Manipulation stehen im Mittelpunkt der Geschichte, die die Zuschauer zum Schmunzeln bringt.
Die Platzreservierung für die fünf Abendvorstellungen beginnt am 2. März. Die Aufführungen sind für folgende Termine geplant: Freitag, der 13. März, Samstag, der 14. März, Sonntag, der 15. März, Freitag, der 20. März und Samstag, der 21. März. Zusätzlich gibt es eine Nachmittagsvorstellung am Sonntag, den 22. März, um 14:30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro, und die Reservierungen können telefonisch unter 0664/99 51 73 18 oder online bei Ticketleo vorgenommen werden. Weitere Informationen sind auch auf der Webseite von Mein Bezirk verfügbar.
Ein Blick hinter die Kulissen
Die Regie der Komödie liegt in den Händen von Bernhard Murg und Oliver Rosskopf, während Andrea Kern die Regieassistenz und Produktionsleitung übernimmt. Für das Bühnenbild zeichnet Markus Ganser verantwortlich, und die Kostüme stammen von Theresa Ebner-Lazek. Aurora Hummer kümmert sich um die Maske, die für ein stimmiges Gesamtbild sorgen wird. Die Aufführungsrechte sind im Übrigen beim Schultz & Schirm Bühnenverlag in Wien zu finden. Die Charaktere in der Geschichte sind vielfältig und tragen zu dem humorvollen Chaos bei, das Herbert nach seinem Gedächtnisverlust umgibt.
Während Herbert in Ohnmacht fiel und sein Gedächtnis verlor, ist er nun in einer Situation gefangen, in der seine Ehefrau ihn für einen sensiblen Künstler hält, sein Halbbruder ihn als enterbten Verwandten erklärt und seine Sekretärin behauptet, schwanger zu sein. Die spannenden Fragen sind: Wird Herbert in sein altes Leben zurückfinden oder sich vielleicht ein neues, aufregenderes Leben aufbauen, beispielsweise mit dem Malermeister Klapsch in Jamaika? Und ist das Gemälde von Magritte, das in seiner Wohnung hängt, tatsächlich echt?
Wichtige kulturelle Einflüsse
Die Komödie reiht sich in eine lange Tradition von Theaterstücken ein, die nicht nur unterhalten, sondern auch gesellschaftliche Themen ansprechen. In Wien finden zeitgleich Veranstaltungen statt, die politische und künstlerische Gleichstellung thematisieren, wie das Mini-Festival des Songwriter- und VoiceClub, das von Singer-Songwritern präsentiert wird. Auch die Auseinandersetzung mit historischen Figuren, wie etwa Ida Pfeiffer, Österreichs erste Weltreisende, zeigt, wie das Theater als Medium genutzt wird, um Geschichten zu erzählen und Perspektiven zu erweitern.
Die Inszenierung von „RESET – Alles auf Anfang!“ ist also nicht nur eine unterhaltsame Abendgestaltung, sondern auch ein Stück, das mit seinen Fragen und Themen zum Nachdenken anregt. Das Publikum darf sich auf einen Theaterabend freuen, der sowohl humorvolle als auch tiefgründige Momente bereithält und die Zuschauer in die Welt von Herbert und seinen Vertrauten entführt.
Für weitere Informationen über die Komödie und um Tickets zu reservieren, besuchen Sie bitte die Webseiten von Akzent und Theater Konfrontation.