Am 12. Februar 2026 feierte der Bürgermeister von Spittal an der Drau, Gerhard Köfer, seinen 65. Geburtstag im Rathaus der Stadt. Zahlreiche Gratulantinnen und Gratulanten kamen persönlich vorbei, um ihm zu gratulieren. Am Vormittag herrschte reges Treiben in den Gängen und Büros des Rathauses, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgemeinde, Bürgerinnen und Bürger sowie Freunde und Gemeinderätinnen und Gemeinderäte verschiedener Fraktionen anwesend waren. Bürgermeister Köfer äußerte sich erfreut über die große Anteilnahme und die herzlichen Begegnungen, und betonte, dass es nicht selbstverständlich sei, dass so viele Bürger Zeit für einen Besuch im Rathaus nehmen. Der Geburtstag wurde als persönlicher Meilenstein und Zeichen der Verbundenheit zwischen Bürgermeister und Bevölkerung wahrgenommen. Die Feierlichkeiten wurden von der lokalen Gemeinschaft herzlich angenommen und trugen zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in Spittal an der Drau bei. Mehr Informationen zu diesem Anlass finden Sie in der Quelle.
Ein Blick auf Gerhard Köfers politische Laufbahn
Gerhard Köfer, geboren am 11. Februar 1961 in Spittal an der Drau, Kärnten, ist ein bedeutender österreichischer Politiker. Er ist Mitglied des Teams Kärnten, war zuvor jedoch Mitglied des Team Stronach und der SPÖ. Seine politische Karriere begann er im Stadtrat von Spittal an der Drau, wo er von 1991 bis 1997 tätig war. 1997 wurde er erstmals zum Bürgermeister gewählt und war von 2006 bis 2013 Abgeordneter im Nationalrat. Von 2013 bis 2018 diente er als Landesrat in der Kärntner Landesregierung. Köfer war in seiner ersten Amtszeit von 1997 bis 2013 Bürgermeister und kehrte 2021 in dieses Amt zurück, nachdem er die Stichwahl gegen Gerhard Pirih gewonnen hatte.
Seine politische Laufbahn war jedoch nicht ohne Kontroversen. Köfer wurde in seiner ersten Amtszeit wegen Amtsmissbrauchs verurteilt und erhielt am 9. März 2016 eine bedingte Haftstrafe von sieben Monaten, die vom Obersten Gerichtshof bestätigt wurde. Es ist wichtig zu beachten, dass Amtsmissbrauch, wie im StGB definiert, eine schwere Straftat darstellt, die bis zu 10 Jahre Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann, wenn Beamte ihre Befugnisse wissentlich missbrauchen. In diesem Kontext wird die Verantwortung von Politikern und Amtsträgern klar, da sie sich nicht im rechtsfreien Raum bewegen. Sie müssen sich der rechtlichen Haftung bewusst sein und grundlegende strafrechtliche Haftungsfallen kennen und vermeiden.
Persönliches und Engagement für die Gemeinschaft
Abgesehen von seiner politischen Karriere war Köfer als Bankkaufmann und Gendarmeriebeamter tätig. Er engagiert sich auch als Energetiker und hat einen Kinderfonds gegründet, dessen Erlöse aus seiner Nebentätigkeit fließen. Köfer ist zum zweiten Mal verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Seine Arbeit im Kinderfonds zeigt sein Engagement für die Gemeinschaft und sein Bestreben, zur Selbstheilung des Körpers beizutragen.
Insgesamt ist Gerhard Köfer eine prägende Figur in der politischen Landschaft Kärntens, und sein 65. Geburtstag ist nicht nur ein persönlicher Meilenstein, sondern auch ein Anlass zur Reflexion über seine politische Laufbahn und das Verhältnis zu den Bürgern von Spittal an der Drau.