Heute ist der 1. März 2026 und die Vorfreude auf die 5. Slow Food Raritäten-Saatgutbörse in Kärnten wächst. Am Samstag, den 7. März 2026, wird das Kulturhaus Seeboden, gelegen am Prof. Otto Eder Platz 1, 9871 Seeboden am Millstätter See, zum Schauplatz eines besonderen Ereignisses. Ab 10:00 Uhr dreht sich alles um den Tausch und die Abgabe von Saatgut zur Förderung biologischer Vielfalt. Diese Veranstaltung bietet nicht nur eine Plattform für den Austausch von Saatgut, sondern auch ein spannendes Vortragsprogramm mit vier Fachvorträgen.
In einem Zeitalter, in dem die biologische Vielfalt zunehmend bedroht ist, setzt die Veranstaltung ein starkes Zeichen. Die Ziele sind klar: die Förderung der biologischen Vielfalt im Garten, am Acker und letztlich auch auf dem Teller. Die Mittagspause von 12:30 bis 13:30 Uhr wird mit einer Verköstigung durch Slow-Food-Partnerbetriebe aus dem Slow Food Village Seeboden bereichert, was den Besuchern ein schmackhaftes Erlebnis bietet.
Ein Blick auf das Vortragsprogramm
Das Vortragsprogramm startet um 10:15 Uhr mit dem Fachvortrag von DI Lena Uedl Kerschbauer, der sich mit dem naturnahen Gestalten von Gärten und der Versorgung mit gesunder Erde beschäftigt. Um 11:00 Uhr folgt ein Impulsvortrag von Bernhard Huber und Horst Zwischenberger über „Seeboden und sein Presidio“. Um 11:30 Uhr wird die Mykologin Evelin Delev spannende neue Erkenntnisse über unsere Vitalpilze präsentieren. Nach der Mittagspause geht es um 13:30 Uhr weiter mit Dr. jur. Romana Seunig, MSc, die über „Frühling im Glas“ referiert. Schließlich werden um 14:30 Uhr Robert und Thomas Winkler aus Millstatt den Übergang vom Nebenerwerbsbauer zum BIO-Nahversorger thematisieren.
Die Aussteller und die Möglichkeit zur Saatgutabgabe
Die Veranstaltung wird von einer Vielzahl von Ausstellern unterstützt, darunter Angelika Blattnig, Verantwortung Erde, Gaumen6, die Kärntner Gemüsekiste, DI Melanie Wiedl, Mag. Maria Winkler und Elisabeth Kössler. Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit, Saatgut abzugeben, was die Interaktion und den Austausch unter den Teilnehmern noch verstärkt.
Saatgut-Tauschbörsen sind nicht nur eine hervorragende Gelegenheit, um alte und regionale Sorten, die besser an lokale Bedingungen angepasst sind, zu fördern. Sie tragen auch zur genetischen Vielfalt von Nutzpflanzen bei und stärken die lokalen Gemeinschaften. Bei diesen Börsen kommen Hobbygärtner zusammen, um Saatgut auszutauschen und Wissen zu teilen. Organisatoren spielen eine zentrale Rolle, um sicherzustellen, dass die Qualität des Saatguts hoch bleibt und die Tauschbörse erfolgreich verläuft. Auch die richtige Lagerung und Beschriftung des Saatguts sind entscheidend für die Keimfähigkeit und den späteren Erfolg im Garten.
Insgesamt ist die 5. Slow Food Raritäten-Saatgutbörse eine wunderbare Gelegenheit, nicht nur Pflanzenvielfalt zu fördern, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl unter Gärtnern zu stärken. Wir freuen uns darauf, viele begeisterte Teilnehmer zu sehen und gemeinsam einen Schritt in die Zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft zu gehen. Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln auf meine-freizeit.net und snooop.net.