Am 8. Februar 2026 fand im MGV Maria Saal ein Maskenball statt, der nicht nur in der Region Klagenfurt-Land für Aufsehen sorgte. Der Abend war geprägt von festlicher Stimmung und interessanten Gesprächen über aktuelle Entwicklungen in der Automobilindustrie und darüber hinaus. Besonders spannend war die Einführung der Automarken OMODA und JAECOO auf dem österreichischen Markt durch das Autohaus Kaposi Klagenfurt, die das Interesse von vielen Anwesenden weckten.

Chery Automobile Co. Ltd., der Hersteller hinter diesen Marken, hat sich als viertgrößter Automobilhersteller in China etabliert. Mit einem beeindruckenden Produktionsvolumen von über 2,6 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2024 zeigt das Unternehmen, dass es sowohl in der heimischen als auch in der internationalen Automobilbranche eine bedeutende Rolle spielt. Die Marke hat seit ihrer Gründung im Jahr 1997 viel erreicht und exportiert mittlerweile über 1,1 Millionen Fahrzeuge in mehr als 80 Märkte weltweit. Die Einführung von Elektro- und Hybridmodellen seit 1999 unterstreicht Cherys Engagement für nachhaltige Mobilität. So sind die bekanntesten Modelle wie der eQ1 und die neueste Entwicklung, der vollelektrische Crossover Exeed Sterra ET, Teil eines breiten Portfolios an innovativen Fahrzeugen, das auch Submarken wie Exeed und iCar umfasst (Quelle).

Chinas Automobilindustrie im Aufwind

Die Entwicklungen rund um Chery sind nicht isoliert zu betrachten. China hat sich in den letzten Jahrzehnten zur größten Automobilnation der Welt entwickelt. Im Jahr 2005 wurden in China rund 5,7 Millionen Fahrzeuge produziert, während die Zahl 2023 auf über 30 Millionen anstieg. Dies zeigt das explosive Wachstum der Autoindustrie im Land. Chinesische Hersteller gewinnen zunehmend an Einfluss, während ausländische Unternehmen, die in Joint Ventures operieren, an Bedeutung verlieren. Besonders deutlich wird dies am Beispiel von BYD, das zwischen 2021 und 2023 seinen Absatz von rund 721.000 auf über drei Millionen Fahrzeuge steigern konnte (Quelle).

Ein weiterer Aspekt, der die Automobilbranche in China prägt, sind staatliche Subventionen, die von den USA und der EU als Wettbewerbsverzerrung kritisiert werden. Diese Subventionen haben dazu beigetragen, dass China zum größten Pkw-Exporteur weltweit avanciert ist, mit einem Anstieg der Exporte von unter einer Million im Jahr 2020 auf knapp fünf Millionen im Jahr 2023.

Nachhaltigkeit und Innovation in der Region

Neben den Automobilneuentwicklungen gibt es auch in der Region Klagenfurt-Land spannende Projekte. So investiert der Brennseehof in Feld am See 5 Millionen Euro in einen Umbau, der sich auf Familienangebote und Nachhaltigkeit konzentriert. Ein weiteres Beispiel ist die Kelag, die die Landwirtschaft unterstützt, indem sie Geflügelausläufe mit Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung kombiniert. Solche Initiativen zeigen, dass auch lokale Unternehmen ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten.

Die Häuslbauermesse Klagenfurt bietet zudem eine Plattform für Bau, Sanierung und Renovierung mit einem Fokus auf hochwertige Innentüren, während das Panoramarestaurant Rosenheim mit 400 Sitzplätzen ebenfalls als Event-Location in Betracht gezogen werden kann. Mag. Paul Perkonig, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder der Wirtschaftskammer Kärnten, thematisiert die Herausforderungen, mit denen die Immobilienbranche konfrontiert ist.

Insgesamt zeigt sich, dass Klagenfurt-Land nicht nur ein Ort für Feste und Feiern ist, sondern auch ein Zentrum für Innovation und nachhaltige Entwicklung. Die Vernetzung zwischen den verschiedenen Akteuren der Region könnte in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen und spannende Synergien schaffen.