AMAZON Sidebar
AMAZON Sidebar

Ein 51-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land ist jüngst Opfer eines perfiden Betrugs geworden. Am 24. März 2023 erhielt er eine SMS mit einem Link zur Beantragung des Klimabonus 2026. In dem Glauben, es handele sich um eine offizielle Möglichkeit, gab er seine Kontodaten über den Link ein. Was er nicht wusste: Hinter dieser Nachricht steckte eine Betrugsmasche, die gezielt darauf abzielte, sensible Daten zu erlangen. Einige Tage später erhielt der Mann einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter. Dieser informierte ihn über angebliche Betrugsmaschen im Zusammenhang mit dem Klimabonus und behauptete, der Geschädigte hätte durch die Eingabe seiner Kontodaten eine Buchung vorgenommen.

Um die vermeintliche Buchung rückgängig zu machen, wurde der Mann aufgefordert, weitere Daten in eine App einzugeben. Das fatale Ende der Geschichte: Ein fünfstelliger Betrag wurde von seinem Konto abgebucht. Daraufhin erstattete der Geschädigte umgehend Anzeige. Die Polizei führt derzeit Ermittlungen durch, um die Hintergründe dieses Betrugs aufzuklären. Es gibt bereits Warnungen vor der Klimabonus-Betrugsmasche, die durch massenhaft versendete SMS gekennzeichnet ist. Diese SMS kündigen die Rückkehr des Klimabonus an und führen zu einem Fake-Portal, das darauf abzielt, persönliche Daten abzugreifen. Die Betrüger zielen vor allem auf Adressdaten und Onlinebanking-Logins ab, wie in einem Bericht auf 5min.at ausführlich erläutert wird.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Vorsicht vor Online-Betrug

Die Verbraucherzentrale bietet umfassende Beratung zu Themen wie Online-Betrug an. Wer betroffen ist oder sich über rechtliche und finanzielle Fragen informieren möchte, kann die Beratungsangebote über 0900-Nummern in Anspruch nehmen. Die Mitarbeiter sind überwiegend Juristinnen und Juristen und stehen für durchschnittlich sechs Minuten zur Verfügung. Die Kosten für ein solches Gespräch belaufen sich auf etwa 13,70 Euro, wobei die Abrechnung sekundengenau erfolgt. Diese Informationen sind auf der Webseite der Verbraucherzentrale zu finden, die ebenfalls Unterstützung in Notfällen anbietet (VZHH).

In-article Werbung
In-article Werbung

Insgesamt zeigt dieser Vorfall, wie wichtig es ist, bei der Eingabe persönlicher Daten im Internet äußerste Vorsicht walten zu lassen. Informieren Sie sich über aktuelle Betrugsmaschen und nutzen Sie vertrauenswürdige Quellen, um sich zu schützen.