Heute ist der 22.02.2026 und die Freiwillige Feuerwehr Pischeldorf hat kürzlich ihre Jahreshauptversammlung abgehalten, die mit zahlreichen wichtigen Entscheidungen und Ehrungen gespickt war. Der Anlass war besonders, da eine Nachwahl notwendig wurde: Roland Eckart trat altersbedingt als stellvertretender Kommandant zurück. In Anerkennung seiner jahrzehntelangen Verdienste wurde er zum Ehrenbrandinspektor ernannt. Christoph Duller, bisher Zugskommandant, wurde einstimmig als neuer Brandinspektor gewählt.
Im vergangenen Jahr hat die Feuerwehr Pischeldorf beeindruckende 44 Einsätze geleistet, die sich in 8 Brände und 36 technische Hilfeleistungen unterteilen. Dabei kamen insgesamt 838 Einsatzstunden zusammen, während die Mitglieder der Feuerwehr stolze 8.180 freiwillige Stunden für ihre Gemeinschaft aufbrachten. Derzeit zählt die Feuerwehr 104 Mitglieder, darunter 23 in der Feuerwehrjugend und 17 Feuerwehrkids. In einem weiteren Schritt wurden zwei neue Mitglieder in den Aktivstand übernommen und vier weitere nach der Probezeit angelobt.
Ehrungen und Auszeichnungen
Die Versammlung bot auch einen Rahmen für zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. So wurden unter anderem Benjamin Begusch, Katharina Vallant und Raphael Zunk für fünf Jahre Dienst geehrt, während Manuel Klees für 10 Jahre und Benjamin Hasler sowie Daniel Strauß für 15 Jahre ausgezeichnet wurden. Besonders hervorzuheben ist Thomas Eckart, der sein 25-jähriges Dienstjubiläum feierte, und Fritz Ruditz, der für 40 Jahre ausgezeichnet wurde. Für 45 Jahre Dienst erhielten Norbert Laure, Alfons Priessner, Rudolf Schweiger und Helmut Stultschnig Anerkennung. Zudem wurden die Kärntner Medaille für Verdienste im Feuerwehrwesen in Bronze an Thomas Eckart und in Silber an Fritz Ruditz verliehen.
Um die Ausbildung der neuen Mitglieder zu gewährleisten, wurden im vergangenen Jahr 33 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule und auf Bezirksebene absolviert, was einen neuen Rekord darstellt. Die Feuerwehr setzt auf kontinuierliche Weiterbildung, die nicht nur durch interne Übungen, sondern auch durch externe Ausbildungsangebote an Landesfeuerwehrschulen gefördert wird. Dabei ist die Ausbildung die Wissensgrundlage für aktive Feuerwehrmitglieder und wird stetig an die Technisierung und die steigenden Anforderungen durch Naturkatastrophen und Verkehrsunfälle angepasst.
Der Weg zur Feuerwehrmitgliedschaft
Der Weg zur Mitgliedschaft in der Feuerwehr ist für Jugendliche klar geregelt. Interessierte ab 17 Jahren benötigen die schriftliche Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten, die auch die Ausbildungsmaßnahmen umfasst. Es wird eine Überprüfung der gesundheitlichen und charakterlichen Eignung gefordert sowie eine Bereitschaft zu längerer Dienstzeit. Außerdem dürfen keine rechtlichen Hindernisse wie Verurteilungen wegen Brandstiftung bestehen. Die Entscheidung über die Aufnahme trifft der Feuerwehrausschuss, der den Gleichbehandlungsgrundsatz beachten muss. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind und Personalbedarf besteht, kann ein Bewerber nicht abgelehnt werden. Dies zeigt, dass die Feuerwehr Pischeldorf aktiv auf die Integration neuer Mitglieder setzt und deren Ausbildung ernst nimmt.
Die Freiwillige Feuerwehr Pischeldorf ist ein hervorragendes Beispiel für das Engagement und die Gemeinschaftsarbeit in der Region. Die Mitglieder leisten nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung, sondern stehen auch für eine wertvolle Tradition, die in der heutigen Zeit mehr denn je von Bedeutung ist. Die kontinuierliche Ausbildung in der Feuerwehr ist entscheidend, um den Herausforderungen, die durch technologische Fortschritte und veränderte Einsatzszenarien entstehen, gewachsen zu sein. Weitere Informationen können auf der Webseite der Feuerwehr Pischeldorf nachgelesen werden, die auch über aktuelle Veranstaltungen informiert.