In Kärnten stehen im Jahr 2026 umfangreiche Investitionen im Straßenbau an, trotz der angespannten Budgetlage. Insgesamt sind rund sieben Millionen Euro für die Bezirke Klagenfurt und Klagenfurt-Land vorgesehen. Dieses Bauprogramm umfasst 25 Projekte, die entweder neu umgesetzt oder weitergeführt werden. Die Präsentation des Pakets erfolgte durch den Straßenbaureferenten LHStv. Martin Gruber sowie Fachvertreter der Straßenbauabteilung. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und stark befahrene Straßenabschnitte zu sanieren. Quelle
Im speziellen Fokus in Klagenfurt steht die Erneuerung der B70d Harbacher Straße (Südring), für die 500.000 Euro im Jahr 2026 eingeplant sind, wobei die Gesamtinvestition bei 1,3 Millionen Euro liegt. Auch an der B91 Loiblpass Straße wird ab März eine neue Ampelanlage an der Karawankenblickstraße installiert, was mit Kosten von rund 250.000 Euro verbunden ist. Ein weiteres zentrales Projekt ist die Neuerrichtung des Heinzelstegs an der B83 Kärntner Straße (Villacher Straße), wo eine Ampelanlage für Radfahrer und Fußgänger entsteht. Hier teilen sich die Finanzierung Stadt Klagenfurt und Land Kärnten mit jeweils rund 500.000 Euro.
Sanierungsprojekte in Klagenfurt-Land
In Klagenfurt-Land liegt der Schwerpunkt auf der Sanierung von Ortsgebieten und der Brückeninfrastruktur. Für diese Projekte sind über 2,1 Millionen Euro eingeplant. Auch die Verbesserung der Radwege wird in Angriff genommen, um die Verkehrssicherheit und die allgemeine Mobilität in der Region weiter zu fördern. Diese Initiativen sind Teil eines größeren Plans, der auf eine umfassende Modernisierung der Verkehrsverbindungen abzielt.
Infrastrukturprojekte in ganz Kärnten
Kärnten plant für 2026 insgesamt Investitionen von rund 46 Millionen Euro in Straßen, Brücken und Radwege. Dies umfasst etwa 220 Bau- und Planungsprojekte, die in über 70 Gemeinden realisiert werden sollen. Etwa ein Drittel dieser Projekte hat ein Auftragsvolumen von über 100.000 Euro, was die Bedeutung der Vorhaben unterstreicht. Zu den größten Bauvorhaben gehören die Fortführung der Generalsanierung der B106 Mölltalstraße und die Umlegung der L59 Föderlacher Straße mit einer Eisenbahnunterführung. Der Fokus liegt auch auf innovativen technischen Lösungen, wie etwa der Wiederverwertung von Altasphalt, sowie der Nutzung einer neuen digitalen Datenplattform zur Optimierung der Projektabwicklung. Weitere Details sind in der Quelle zu finden.
Die Frühjahrsoffensive, die auf einen frühen Baustart abzielt, wird bereits vorbereitet. Rund 40 Baumaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von etwa 18 Millionen Euro sind bereits ausgeschrieben oder befinden sich in der Ausschreibungsphase. Kleinere Maßnahmen werden von örtlichen Straßenmeistereien in Eigenregie umgesetzt, wo dies sinnvoll ist. Diese Vorgehensweise trägt dazu bei, die Projekte effizient und nachhaltig umzusetzen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kärnten mit diesen umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur nicht nur den Zustand der Straßen und Brücken verbessern möchte, sondern auch die Radwege und damit die Mobilität in der Region stärken will. Die aktuellen Planungen sind Teil einer langfristigen Strategie zur Modernisierung der Verkehrsverbindungen und der damit verbundenen Infrastruktur. Weitere Informationen dazu sind in der Quelle nachzulesen.