Heute ist der 5.03.2026. In Klagenfurt und Klagenfurt-Land stehen spannende Entwicklungen im Bereich der Infrastruktur an. LHStv. Martin Gruber hat das Straßenbauprogramm für 2026 vorgestellt, das insgesamt 25 Projekte umfasst, die entweder neu gestartet oder fortgeführt werden. Seit 2018 wurden bereits über 37 Millionen Euro in die Infrastruktur der beiden Bezirke investiert, und für das kommende Jahr fließen rund 46 Millionen Euro in Straßen, Brücken und Radwege in ganz Kärnten. Von diesem Budget entfallen sieben Millionen Euro auf die Bezirke Klagenfurt und Klagenfurt-Land. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sanierung hochfrequentierter Straßenabschnitte in Klagenfurt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lebensqualität zu verbessern.

Ein Kernprojekt ist die Sanierung der B70d Harbacher Straße (Südring), die ab Herbst für 500.000 Euro saniert wird, während die Gesamtmaßnahme mit 1,3 Millionen Euro veranschlagt ist. Weitere wichtige Projekte beinhalten die neue Ampelanlage an der B91 Loiblpass Straße bei der Karawankenblickstraße sowie die verkehrssichere Gestaltung des Knotenpunkts an der B83 Kärntner Straße, die etwa 500.000 Euro kosten wird. Im Bezirk Klagenfurt-Land wird der Fokus auf die Sanierung von Ortsdurchfahrten und Brücken gelegt, wie beispielsweise die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Zell Pfarre, die über eine Million Euro kosten wird, einschließlich eines neuen Gehwegs und einer neuen Brücke.

Umfassende Investitionen in die Infrastruktur

Die Investitionen sind Teil eines größeren Plans, der ca. 220 Bau- und Planungsprojekte in über 70 Kärntner Gemeinden umfasst. Rund ein Drittel dieser Projekte hat ein Auftragsvolumen von über 100.000 Euro. Zu den größten Vorhaben zählen die Fortführung der Generalsanierung der B106 Mölltalstraße und die Umlegung der L59 Föderlacher Straße mit einer Eisenbahnunterführung. Auch die Sanierung der Möll-Brücke an der B107 und der Mösslerbrücke an der B99 Katschberg Straße steht auf der Agenda.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die geplante Förderung von Radwegen. Der Radweg R9 durch die Lieserschlucht wird fortgeführt, und die Sanierungsoffensive des R1 Drauradweges wird vorbereitet. Die bevorstehende „Frühjahrsoffensive“ zielt darauf ab, mit 40 Baumaßnahmen und einem Budget von 18 Millionen Euro frühzeitig in die Umsetzung zu starten. Dies soll nicht nur für Planungssicherheit sorgen, sondern auch die Bauwirtschaft stabil auslasten.

Innovative Ansätze und Nachhaltigkeit

Ein weiterer Fokus liegt auf innovativen technischen Lösungen, wie der Wiederverwertung von Altasphalt, die zur Ressourcenschonung beitragen sollen. Zudem wird eine digitale Datenplattform eingeführt, um die Projektabwicklung effizienter zu gestalten. Kleinere Bau- und Sanierungsmaßnahmen werden von den örtlichen Straßenmeistereien in Eigenregie umgesetzt, was die Flexibilität und Reaktionsgeschwindigkeit erhöht. Die stellvertretende Straßenbauamtsleiterin Michaela Waldhauser betont die vielfältigen Aufgaben der Mitarbeiter, die nicht nur für den Straßenbau verantwortlich sind, sondern auch für den Winterdienst und die Straßenpflege.

Insgesamt zeigt sich, dass die Infrastrukturprojekte in Klagenfurt und Kärnten nicht nur die Verkehrssicherheit und Lebensqualität erhöhen, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität der Region leisten. Die umfassenden Investitionen und innovativen Ansätze könnten ein Modell für zukünftige Infrastrukturprojekte im gesamten Land sein. Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie in der ausführlichen Berichterstattung auf 5min.at und auf ktn.gv.at.