In den frühen Morgenstunden des Mittwochs, dem 11. Februar 2026, brach in Klagenfurt ein Brand in einem Carport aus. Der Carport, der zwei Pkws beherbergte, stand schnell in Vollbrand. Um 4:41 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Klagenfurt sowie die Freiwilligen Feuerwehren Wölfnitz, Kalvarienberg und Emmersdorf alarmiert. Die Hauptwache Klagenfurt und die Feuerwehr Viktring – Stein / Neudorf waren ebenfalls in Bereitschaft, um schnell unterstützen zu können. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Flammen bereits auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen, was eine umgehende Brandbekämpfung erforderte. Die Feuerwehr setzte mehrere Löschleitungen ein, um eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Dennoch wurden die Hausfassade und Teile des Daches durch die Hitze und die Flammen beschädigt. Bei dem Vorfall wurde eine Person verletzt und nach Erstversorgung dem Rettungsdienst übergeben. Weitere Details zu diesem Einsatz können in einem Bericht auf meinbezirk.at nachgelesen werden.

Doch die Ereignisse in Klagenfurt beschränken sich nicht nur auf den Carportbrand. Am 1. Januar 2026 ereignete sich ein weiterer Vorfall, bei dem ein 17-Jähriger beim Umgang mit Feuerwerkskörpern am Auge verletzt wurde. Der Jugendliche hatte einen Feuerwerkskörper der Klasse F2 entzündet, der etwa 100 Schuss hatte. Leider fiel dieser zur Seite und feuerte horizontal ab. In dem Versuch, die Feuerwerksbox wieder aufzurichten, erlitt er Augenverletzungen. Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt wurde er ins Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Der Schweregrad der Verletzung ist derzeit unbekannt. Auch zu diesem Vorfall gibt es Berichte, die auf kleinezeitung.at zu finden sind.

Brände in Klagenfurt: Ein Blick auf die Statistik

Die Brandereignisse in Klagenfurt werfen ein Licht auf ein übergeordnetes Problem: die Häufigkeit von Bränden und deren Ursachen. Laut der vfdb-Brandschadenstatistik, die als zentrale Anlaufstelle für Daten zu Gebäudebränden in Deutschland dient, sind Küchen mit 27 % der häufigsten Ort für Brandentstehungen. In Wohngebäuden treten sie sogar in fast der Hälfte der Fälle auf. Die Statistik zeigt zudem, dass 83 % der Gebäudebrände bis zum zweiten Obergeschoss stattfinden. Diese Zahlen verdeutlichen die Herausforderungen, die Feuerwehren bei der Bekämpfung von Bränden in städtischen Gebieten bewältigen müssen.

Die vfdb hat über 5.000 Gebäudebrandeinsätze aus den Jahren 2013 bis 2017 erfasst und verfolgt das Ziel, fundierte Fakten für Entscheidungen im Brandschutz bereitzustellen. Besonders auffällig ist der Zeitraum zwischen 23 Uhr und 4 Uhr, der ein höheres Schadenausmaß aufweist, obwohl in dieser Zeit weniger Brände auftreten. Diese Erkenntnisse sind entscheidend, um präventive Maßnahmen im Brandschutz zu ergreifen und zukünftige Vorfälle zu vermeiden. Weitere Informationen zur vfdb-Brandschadenstatistik finden Sie unter feuertrutz.de.