Heute ist der 17.02.2026 und eine besorgniserregende Geschichte aus Klagenfurt-Land macht die Runde. Eine 62-jährige Frau wurde Opfer eines raffinierten Betrugs, der durch eine vermeintliche Viruswarnung ausgelöst wurde. Am 16. Februar tätigte sie Überweisungen über ihr digitales Banking-System, als plötzlich ein alarmierendes Signalton auf ihrem PC ertönte. Diese Warnung, die auf eine angebliche Virusinfektion hinwies, veranlasste die Frau dazu, die angegebene Hotline-Nummer eines vermeintlichen Microsoft-Supports anzurufen. So begann eine Kette von Ereignissen, die ihr letztendlich mehrere zehntausend Euro kosten sollte. Laut dem Bericht auf meinbezirk.at folgte die Frau den Anweisungen des angeblichen Mitarbeiters und gewährte ihm umfassenden Zugriff auf ihren Computer.
In einem weiteren fatalen Schritt gab sie zudem die per SMS erhaltenen TAN-Codes telefonisch weiter. Der vermeintliche Support-Mitarbeiter arbeitete mehrere Stunden an ihrem Computer, ohne die angebliche Sperre zu beheben. Erst als die Tochter der Frau eintraf und das digitale Banking-System überprüfte, wurde das Ausmaß des Schadens deutlich: Mehrere Überweisungen auf ausländische Konten waren bereits durchgeführt worden. Dies verdeutlicht, wie wichtig es ist, bei solchen Warnungen skeptisch zu sein und die Identität von Anrufern zu überprüfen, bevor man persönliche Daten preisgibt.
Gefahren des Online-Bankings
Onlinebanking ist ohne Zweifel eine bequeme Möglichkeit, Bankgeschäfte von zu Hause aus zu erledigen. Doch wie die oben genannte Geschichte zeigt, birgt es auch erhebliche Sicherheitsrisiken. Laut dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist Onlinebanking ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Diese nutzen Methoden wie Phishing, um Passwörter und TANs zu stehlen. Oftmals erhalten Nutzer gefälschte E-Mails, die offiziellen Banknachrichten ähneln und sie dazu auffordern, auf einen Link zu klicken, der zu einer gefälschten Webseite führt. Dort werden sie dann zur Eingabe ihrer Kontodaten und Zugangsdaten verleitet.
Die Gefahr, auf solche Betrugsversuche hereinzufallen, ist hoch, insbesondere wenn das Vertrauen in den Absender vorhanden ist. Ein allgemeiner Tipp der Experten lautet: Geben Sie niemals Zugangsdaten in digitalen Nachrichten preis. Es ist entscheidend, wachsam zu bleiben und bei verdächtigen Aktivitäten sofort zu handeln.
Fazit und weiterführende Informationen
Der Fall der 62-jährigen Frau aus Klagenfurt-Land ist ein eindringliches Beispiel dafür, wie wichtig es ist, sich der Risiken des digitalen Bankings bewusst zu sein. In Zeiten von Digitalisierung und Online-Diensten ist es unerlässlich, sich über die Sicherheitsrisiken zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Weitere Informationen zu Mobile Banking und Tipps zu sicheren Online-Transaktionen finden Sie bei den Experten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Seien Sie wachsam und schützen Sie Ihre Daten!