Heute ist der 12.02.2026 und es gibt Neuigkeiten aus dem Kärntner Kinderdorf in Moosburg. Peter Reichmann, der zuständige Landesrat der SPÖ, hatte kurz vor Weihnachten einen Aufnahmestopp für das Kinderdorf verhängt. Der Grund für diesen Schritt war die harte Kritik, die an dem Trägerverein geübt wurde. Reichmann betont, dass sein Ziel darin besteht, dass die Kinder ruhig schlafen können, was die Qualität der Betreuung und das Wohl der Kinder in den Fokus rückt. Die Fachaufsicht hat die Situation bereits kontrolliert und zeigte sich zufrieden mit den Gegebenheiten vor Ort. Nun plant Reichmann, den Aufnahmestopp demnächst aufzuheben, was viele Familien und Interessierte aufhorchen lässt.

Die Gespräche mit der SOS Kinderdorf-Spitze, insbesondere mit Friedrich Santner, verlaufen nach Angaben Reichmanns professionell und vertrauensvoll. Dies ist besonders wichtig, um künftige Missstände auszuschließen und das Vertrauen zwischen den Beteiligten zu stärken. Die Entwicklungen rund um den Aufnahmestopp und die damit verbundenen Gespräche sind von großer Bedeutung, denn sie betreffen nicht nur die Kinder im Kinderdorf, sondern auch die Familien, die auf die Zuweisung von Kindern warten.

Fortdauernde Herausforderungen

Obwohl es positive Anzeichen gibt, bleibt die Situation im Kinderdorf Moosburg angespannt. Laut einem Bericht der Kärntner Landesregierung bleibt der Zuweisungsstopp vorerst in Kraft, da die Vertrauensbasis zwischen dem Land und SOS-Kinderdorf unzureichend ist. Es konnten nicht alle Kritikpunkte ausgeräumt werden, was zu einer gewissen Unsicherheit führt. Trotz nachgereichter Unterlagen sieht das Land noch keinen Grund, Kinder aus Moosburg in andere Heime zu verlegen.

Ein Lokalaugenschein ergab, dass keine Mängel in der Betreuung festgestellt wurden. Dennoch ist es wichtig, dass die Fachaufsicht unangekündigte Besuche im Kinderdorf fortsetzt, um das Wohl der dort untergebrachten Kinder zu gewährleisten. Der Informationsaustausch zwischen den Parteien verläuft schleppend, was die Bemühungen um eine baldige Lösung erschwert.

Ausblick und Hoffnung

Während sich die Gespräche zwischen den Verantwortlichen weiterziehen, bleibt abzuwarten, wann der Aufnahmestopp tatsächlich aufgehoben wird. Der Wunsch nach einer positiven Wendung in der Situation ist unübersehbar, sowohl seitens der Trägervereine als auch von den betroffenen Familien. Es wird gehofft, dass die Gespräche mit der SOS Kinderdorf-Spitze fruchtbar sind und zur Schaffung einer stabilen und vertrauensvollen Basis führen, die es ermöglicht, neuen Kindern eine sichere und liebevolle Heimat zu bieten.

Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie die Berichterstattung auf ORF Kärnten und die Artikel von Vienna.at verfolgen, die laufend über die Entwicklungen im Kinderdorf Moosburg berichten.