Heute ist der 12.02.2026 und in Klagenfurt am Wörthersee stehen bedeutende Forstarbeiten bevor. Ab dem 13. Februar beginnen die Stadtwerke Klagenfurt in ausgewählten Waldgebieten von St. Martin mit den Arbeiten, die voraussichtlich bis Ende Februar andauern werden. Während dieses Zeitraums werden die im Areal befindlichen Waldwege gesperrt. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Trink- und Löschwasserversorgung nachhaltig zu sichern. In St. Martin wird ein neuer Hochbehälter errichtet, der Teil der umfassenden Investitionen der Stadtwerke Klagenfurt ist, die Kärntens größter Wasserversorger sind. Die Maßnahmen gewährleisten die Versorgungssicherheit und hohe Wasserqualität, denn das Klagenfurter Trinkwasser wird zu 100 % aus dem Grundwasserkörper entnommen und ohne Aufbereitung bereitgestellt. Jährlich werden rund 9 Millionen Kubikmeter Wasser direkt aus der Erde gepumpt, was die Bedeutung dieser Maßnahmen unterstreicht (Quelle).
Die Stadtwerke Klagenfurt investieren nicht nur in die Forstarbeiten, sondern auch in die Modernisierung der Wasserversorgung insgesamt. Seit dem 15. September läuft der zweite Bauabschnitt im Bereich Keutschacher Straße Ost. Hierbei werden die Wasserleitungen in der Keutschacher Straße, Rosentaler Straße und Steinröslweg modernisiert. Auch die Zuleitungen zu einzelnen Gebäuden werden überprüft, erneuert oder angepasst. Das Ziel dieser Maßnahmen ist die langfristige Sicherung der hohen Qualität des Trinkwassers. Während der Bauarbeiten sind Verkehrsbehinderungen möglich, insbesondere im Kreuzungsbereich Rosentaler Straße/Keutschacher Straße an den Wochenenden 20./21. und 27./28. September, wo das Abbiegen in die Keutschacher Straße aus beiden Fahrtrichtungen nicht möglich sein wird. Die Rosentaler Straße bleibt jedoch in beiden Richtungen befahrbar. Für den Individualverkehr werden Umleitungen eingerichtet, und es kann zu kurzen Unterbrechungen der Wasserversorgung kommen (Quelle).
Investitionen für die Zukunft
Die Stadtwerke Klagenfurt planen, im Jahr 2025 insgesamt 12 Millionen Euro in die Erneuerung und Erweiterung des Wassernetzes zu investieren. Dieses Netz umfasst ein Hauptleitungsnetz von 600 Kilometern sowie rund 300 Kilometer Anschlussleitungen. Täglich wird hochwertiges, unbehandeltes Trinkwasser an etwa 18.500 Kundenanlagen geliefert. Dies zeigt, wie wichtig kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur sind, um die Trinkwasserversorgung auch in Zukunft sicherzustellen.
Die aktuellen Maßnahmen in St. Martin und die Modernisierungen im Stadtgebiet sind nicht nur ein Schritt in Richtung besserer Wasserversorgung, sondern auch ein Zeichen für das Engagement der Stadtwerke Klagenfurt, die Wasserqualität auf einem hohen Niveau zu halten. Durch diese Investitionen wird nicht nur die Infrastruktur verbessert, sondern auch die Umwelt geschont, da das Wasser aus nachhaltigen Quellen stammt. Solche Initiativen sind entscheidend für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Klagenfurt und tragen zur Sicherheit in der Wasserversorgung bei.